17jähriges Partygirl sieht sich eines Tages nach einem Rave mit einer Embryo-artigen Kreatur konfrontiert, die sie zu verfolgen scheint und mit der sie offenbar auf irgendeine Art in Verbindung steht. Niedrig budgetierter deutscher Independent-Film, der trotz Anklängen in Richtung Horrorfilm und Mindfuck-Movies à la David Lynch schnell eine andere Richtung einschlägt und auf den Zuschauer vornehmlich als artifiziell verpimpelter Experimentalfilm mit stroboskopartigen, grellen Party-Sequenzen und einer bis zum Anschlag aufgedrehten Techno-Tonspur niederprasselt. Damit schafft er es schnell, ein etwas weniger kunstsinniges Publikum, dem der Sinn eher nach reiner Genre-Ware steht, zu vergrätzen (der Regisseur firmiert übrigens unter einem Ein-Wort-Pseudonym, alles Großbuchstaben, das nur nebenbei). Bedenkt man, dass die Chose dem Vernehmen nach nur hunderttausend Euro gekostet haben soll, ist das titelgebende Wesen beachtlich gut getrickst, inhaltlich ist "Der Nachtmahr" allerdings nur belanglos und uninteressant. Bestenfalls noch ein kruder "E.T."-Verschnitt, mehr nicht, aber da ist selbst "Mac and Me" noch horribler. Vom Feeling her könnte der Streifen auch problemlos als "Debüt im Ersten" versendet werden, und niemand würde auch nur eine Augenbraue hochziehen.
5/10