Review

Engländerin Garbiella Wright (22 Bullets) und Kanadier Bret Roberts (Alyce - Außer Kontrolle) spielen ein Paar, das mit ihren Tiefen und Psychosen einfach nicht klar kommt. Eifersucht spielt eine zentrale Rolle. Übernatürliche Momente gibt es nicht, dafür spielt sich das Grauen auf einer normal bis düster psychologischen Ebene ab. Und das langweilt immens. Wer hier „Das Spiel" von Stephen King vermutet, liegt nicht mal so verkehrt. Nur das Kings Schocker als Buch tausend mal intensiver und ehrlicher ist als diese gestelzte Duo-Nummer. Hier ist alles perfekt ausgeleuchtet und künstlich, es ergreift das tickende Horrorherz nicht mal ansatzweise.
Wenn der Mann seiner Frau unter Wahn gesteht das er ein Baby will, was in einem normalen Gespräch nicht passiert wäre, dann klatscht man garantiert keinen Beifall. Auch der Ordnungshüter, der als zwielichter Schutzengel zwischen den Fronten agiert, steuert keine Wertigkeit bei. Die Gewalt hält sich in Grenzen und unterstreicht den banalen Grundcharakter in seiner Plakativität. Alle männlichen Darsteller sind hier nicht ganz sauber im Kopf und nur der Engel mit dem Kajal ist als Schlachtvieh eine Offenbahrung. Von einem südländischen Film aus dieser Region hab ich mehr erwartet als nur final spannende fünf Minuten, die mit einem Twist aufwarteten der dann endlich für Überraschungen sorgt.
Muß man nicht gesehen haben!

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