Genre: Actionfilm
Story: Es geht darum, dass der Soldat, der von Mark Dacascos verkörpert wird in die Staaten kommt um die übelsten Schüler in Capoeira zu lehren. Dummerweise hat ein Schüler einen großen Bruder, der alles daran setzt, dass sein Bruder doch noch so richtig kriminell wird.
Na ja. Ein Knaller ist die Story ja nun wirklich nicht, aber dennoch funktioniert das Ganze und sorgt somit für leichte Kost.
2,5 von 5 Punkten
Darsteller: Marc Dacascos spielt seine Rolle als Ausbildner wirklich gut und auch die Kids können fast voll überzeugen. Man meint wirklich sie entstammen aus der wildesten Ecke der Bronx. Doch das ganze hat auch einen Kritikpunkt. Während des Films werden mir die Burschen einfach zu schnell zu Engelchen. Am Dienstag können sie einen noch ermorden und am Mittwoch können sie dann plötzlich keiner Fliege mehr was zu Leide tun. Ja ich weiß, es ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber ihr wisst worauf ich hinaus will. Dann hätten wir noch den großen Bruder von einem der Schüler aus Marcs Klasse. Dieser kann zwar als Bösewicht so richtig überzeugen, aber leider nicht als Capoeira Meister. Dies liegt schon einmal daran, dass er so Muskelbepackt ist, dass man eher meint er komme aus dem Fitnesstudio als aus Rio De Janeiro. Diese Muskeln hindern ihn dann schlussendlich auch daran die Kämpfe ohne Double elegant wirken zu lassen. Zu schwerfällig wirkt das Ganze. Doch dazu komme ich dann später noch. Alles in allem ist es akzeptabel wen einem diese kleinen Mängel nicht zu sehr stören.
3 von 5 Punkten
Atmosphäre: Von der Atmosphäre her hat mich der Film fast eigentlich überzeugt. Zuerst befindet man sich in den tiefen des Urwalds in einem Brasilianischen Dorf, dann plötzlich in der Großstadt in finsteren Schulgemäuern hinzu zu bezaubernden Stränden usw. Leider geht es mir im Laufe des Filmes manchmal etwas zu düster vonstatten.(Speziell am Ende) Einen großen Teil der Atmosphäre entsteht auch noch durch die wirklich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftigte, am Schluss aber eher rhythmische und eigene Capoeira Musik. Diese macht gerade bei den Kämpfen und den Trainingseinheiten wirklich Lust mitzutanzen.
3 von 5 Punkten
Action: Die erste Szene spielt noch im Urwald. Es handelt sich hierbei weniger um einen Kampf, sondern vielmehr um eine Vorführung. Dies ist absolut die beste Szene im ganzem Film.
3 von 5 Punkten
Schon bei der zweiten Actionsequenz merkt man, dass die Kämpfe wenig Substanz haben. Das liegt viel weniger an Marc Dacascos sondern einzig und allein an der Choreographie. Die Kämpfe in dem Film haben leider dasselbe Manko wie die ganzen amerikanischen und früheren Actionfilme. Der Hauptdarsteller hat unendlich viel Zeit um einen Gegner fertig zumachen. Dann erst kommt der nächste. Der nächste Fehler wird schon allein dadurch gemacht, dass fast alle Kämpfer auf die Schläge zu warten scheinen. Außerdem ist der kampf sehr kurz. Darum
0,5 von 5 Punkten
Zum nächsten Kampf kann ich eigentlich auch nicht viel sagen. Er sit einfach viel zu kurz und qualitätsmäßig unten anzusiedeln.
0,5 von 5 Punkten
Der nächste Kampf spielt sich auf einem Baskettballplatz ab. Wie schon erwähnt bietet der Kampf dieselben Mängel im ganzen Film über. Auch hier warten die Kämpfer auf die Schläge und das ganze wirkt zu gekünstelt. Im zweiten Teil des Fights kämpft Marc gegen diesen Gangster. Wie auch schon bei den Darsteller beschrieben, kann der Obermotz ganz und gar nicht in punkto Capoeira überzeugen. Aufgrund der Länge des Kampfes gebe ich ihm noch
1,5 von 5 Punkte
Der nächste Kampf erinnert mich ganz stark an an Jackie Chans Twin Dragons in der Autofabrik. Leider kann dieser Kampf nicht im entferntesten an jene in Twin Dragons mithalten. Auch aufgrund ihrer Mängel. ( Die selben Mängel wie schon oben erwähnt)Zumindest stimmt die Länge.
2,5 von 5 Punkten
Das Finale bietet auch nicht viel mehr als der Kampf auf dem Basketballplatz. Auch hier tritt Mark wieder gegen diesen komischen Typen an.
2 von 5 Punkten
Action Gesamt: 10 von 25= 2 von 5 Punkten
Fazit: Die Action ist Marke Hollywood. Der Film selber ist für Marc Dacascos Fans eigentlich mehr geeignet als für das normale Publikum.