Review

Obwohl deutsche Komödien in den 80er Jahren zumeist nur niedrige Standards erfüllten, ist dieser Streifen ein absoluter Tiefpunkt. Dabei ist nicht mal eindeutig zu klären, ob der Film überhaupt als Komödie gedacht war, lustig ist er jedenfalls nicht.
Regisseur und Drehbuchautor Eckhart Schmidt greift, nach "Der Fan" und "Das Gold der Liebe", erneut das Thema des hysterischen Starkults auf. Im Gegensatz zu den Vorgängern verzichtet er hier auf jegliche Blut- und Schockeffekte, nicht aber auf seine kitschige Symbolik. Als Zuschauer sitzt man kopfschüttelnd davor und versteht nicht was der ganze Quatsch soll.
Die Schauspieler können, auch wegen dem übertriebenen, unrealistischen Verhalten ihrer Charaktere, nichts retten. Hauptdarsteller Sal Paradise, der auch für die Filmmusik verantwortlich ist, schaut die meiste Zeit nur betrübt drein; Sibylle Rauch (bei Schmidt häufig in Nebenrollen besetzt) trägt, als dauerquasselnde Reporterin, ein Outfit für das Madonna Pate gestanden hat. Ihre "Eis am Stiel"-Kollegin Stefanie Petsch steht zumeist schweigend leidend in der Ecke oder gleitet, vom Weichzeichner umschmeichelt, durch die Landschaft. Die übrigen Darsteller fallen höchstens durch ihr übles Schmierentheater auf, ein Eindruck der durch die schlechte Synchronisation einiger Personen noch verstärkt wird.
Über die "Qualität" der Dialoge betten wir lieber den Mantel des Schweigens.
Eine Verschwendung von Zeit und Geld.

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