Review

Staffel 4 - 9,5/10

Staffel 4


Als wären sie nie weg gewesen

Lange mussten wir warten auf diese zwei genialen Chaoten, 
doch nun ist Staffel 4 komplett und bringt endlich wieder abgespacete Zoten. 

Von Babies mit einem Planeten bis hin zum Story-Zug, 
ist „Rick & Morty“ weiterhin das Nonplusultra in Sachen kreativ, meta und klug. 

Fast muss man sich an das Tempo und diese Brillanz erstmal wieder gewöhnen, 
nach zwei Jahren Pause kann man da schonmal kommen ins Schwitzen, Schreien und Stöhnen. 

Da werden Heistfilme wohl für immer vernichtet, 
und die „Drachenepisode“ fast zum Blunt verpflichtet. 

Voller verrückter Abenteuer, Familie und kongenialer Konzepte, 
ich kann mich an keinen Moment erinnern, der mir hier wirklich gar nicht schmeckte. 

Klar ist die zweite Hälfte dieses zukunftsweisenden Jahres deutlich besser, 
dennoch würden auch für die ersten fünf Episoden andere Serienmacher laufen ins Messer. 

Dann gibt’s da auch noch diesen unfassbaren Bottich aus tödlicher Säure in grün, 
und spätestens da ist klar, diese Serie ist weiterhin Referenz und maximal kühn. 

Nach der dritten Staffel hat man 70 weitere Episoden bestellt, 
und ich kann es kaum erwarten mehr zu sehen aus dieser bizarren, weirden Welt. 

Hier kann alles geschehen, nichts ist berechenbar oder wie bei der Konkurrenz, 
ich hoffe, Harmond und Roiland bleiben auf diesem Niveau, schieben niemals 'nen Lenz. 

Egal wieviel Drogen sie müssen dafür konsumieren, 
bei einem solchen Output ist es klar, dass Fans nach mehr gieren. 

Ich hoffe die Wartezeit auf weitere Folgen hält sich nun in Grenzen, 
denn für meine liebste animierte Serie würde ich wohl meine eigene Hochzeit schwänzen. 

Die Zerstörer von Welten, die größten Abenteurer der Galaxie, 
ich hoffe ausgehen werden die wildesten, kranksten Ideen nie. 

„Rick & Morty“ werden nicht alt, ihre Abenteuer kann ich gucken immer wieder, 
vor manchen staubtrockenen Schockern und Kniffen kann ich nur knien nieder. 

EDGE OF TOMORTY: RICK DIE RICKPEAT (9,5/10)
THE OLD MAN AND THE SEAT (8,5/10)
ONE CREW OVER THE CREWCOO'S MORTY (9/10)
CLAW AND HOARDER: SPECIAL RICKTIM'S MORTY (8,5/10)
RATTLESTAR RICKLACTICA (9,5/10)
NEVER RICKING MORTY (9,5/10)
PROMORTYUS (9,5/10)
THE VAT OF ACID EPISODE (10/10)
CHILDRICK OF MORT (9/10)
STAR MORT: RICKTURN OF THE JERRI (9,5/10)

Fazit: zwar nicht durchgehend perfekt, gerade in der ersten Hälfte, aber Hänger oder abfallende Qualität sehen für mich gaaanz anders aus. Vielleicht hat man sich auch einfach ein gutes Stück an die Genialität und das heftige Niveau gewöhnt. So oder so: die vierte Staffel von „Rick & Morty“ beinhaltet Überraschungen, Mindfucks, Insider, Easter Eggs und Splattereien, wie sie nur von den beiden gebracht werden können. Einfach die momentane Spitze des animierten Eisbergs, egal ob Ost, West, Erde oder All! Nun nicht mehr auf dem Weg zur Legende, sondern schon längst da. Die Creme de la Creme. (9,5/10)

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