Alle Kurzkommentare


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"See no Evil" wirkte seinerzeit neu und innovativ. Hier hatte man vieles im Voraus noch nicht gesehen und somit schaffte es gerade der Killer in Form des Wrestlers Kane für einige Gänsehaut zu sorgen.

Leider geht dieser "Charme" in der Fortsetzung etwas verloren. Man erkennt hier, dass Teil 2 im Grunde eine rein komerzielle Vermarktung im Hinterkopf hatte, weshalb es sehr schwer ist, die Story im Positiven zu verfolgen.
Natürlich hat man mit Danielle Harris eine Horrorikone mit ins Boot geholt, die die Geschichte natürlich nicht retten kann, aber dafür ein paar gute Szenen hat. Der Rest des Films ist nämlich regelrechte Horror Einheitskost, die nicht wirklich für Gruselstimmung sorgt. Auch sind die Killszenen um einiges weniger drastisch ausgefallen, was sicher dem Budget geschuldet war.
"See no Evil" hätte eher allein stehen sollen, denn diese Fortsetzung ist nicht mehr als ein solider Slasher... 

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Ein spätes Sequel, das gar nicht erst versucht, als reiner und ernster Horrorfilm zu bestehen, sondern phasenweise als sich selbst auf die Schippe nehmende Horrorkomödie daherkommt. Das ist wie die ersten paar Szenen im Hospital in FREITAG DER 13. - DAS LETZTE KAPITEL, hier aufgeblasen auf anderthalb Stunden. Trotz aller Slasherkonventionen (die leere Klinik als dunkler Irrgarten ohne Ausgang, alle wollen bumsen, der Killer ist allgegenwärtig) hat SNE2 seine Momente, auch wenn den Morden oft das letzte Quentchen an Impact fehlt; Vielleicht verschafft eine Unrated Version später Abhilfe. Danielle Harris und Katharine Isabelle kommen immer gut, wobei Letztere übertrieben tussig agieren muss. Ob ein Jacob Goodnight (was für ein Name!) moderate Erfolge feiern wird wie ein Victor Crowley, das wird sich zeigen. Ironischer Fakt am Rande: Größe und Gewicht von Glenn Jacobs werden großzügig aufgerundet - wie beim Wrestling.

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