Das böse Witchboard ist wieder da! Diesmal sucht es sich sein Opfer allerdings nicht auf einer Party eines jungen Pärchens, sondern in einer kleinen Wohnung. Es liegt dort im Schrank rum und als die junge Paige in das Apartment einzieht stolpert sie ganz zufällig über das teuflische Spielbrett. Sie denkt sich natürlich nichts dabei und aus reiner Neugier probiert sie das Witchboard aus...
Wer den ersten Teil kennt weiß natürlich das das fatale Folgen haben und das das Witchboard ruckzuck Besitz von Page ergreifen wird. Diesmal steckt hinter dem ganzen Schlamassel allerdings nicht ein Geist namens David, sondern eine verstorbene Frau namens Susan. Sie hat die Wohnung 2 Jahre vor Page bewohnt.
Vom Handwerklichen her hat Regisseur Kevin Tenney, ähnlich wie auch beim ersten Teil, eine recht ordentliche Arbeit abgeliefert. Die alten Darsteller hat er durch neue ersetzt. Die sind zwar nicht überragend, aber durchaus in Ordnung. Die Arbeit mit der Kamera ist dafür erstklassig und erinnert einbisschen an den guten alten Dario Argento.
Woran es "Witchboard 2" letzen Endes mangelt ist Spannung. Im Großen und Ganzen passiert hier einfach zu wenig. Das Witchboard kommt in den ersten Minuten des Films kaum vor. Statt sich auf das Wesentliche, nämlich das teuflische Spielbrett, zu beschränken konzentrierte sich Tinney mehr auf Pages Arbeit usw, also Dinge die im Grunde vollkommen unwichtig sind. Bis das Witchboard Besitz von Page ergreift vergeht ganz schön viel Zeit, sodass sich der Zuschauer langsam aber sicher zu langweilen beginnt. Mit zunehmender Laufzeit schafft es Tinney zwar einbisschen das Intresse des Zuschauers zu wecken, allerdings nicht ihn in den Bann zu ziehen.
Fazit: "Witchboard 2" ist zwar eine relativ solide, dafür aber ziemlich öde und deshalb schwache Fortsetzung.