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"Witchboard III" ist die letzte Fortsetzung der eher unbekannten Reihe bis diese vor kurzem kurzzeitig mit dem Remake wiederbelebt wurde, liegt teils näher an sowas wie "Hellraiser" und erzählt von einem arbeitslosen, verzweifelten Börsenmakler, der seinem Leben mit einem teuflischen Ouijabrett auf die Sprünge helfen will - aber damit nur die Blicke der Hölle auf sich richtet...

Ich mag den Changeup auf einen männlichen Hauptcharakter, ich mag das hier deutlich vorangetriebene Wordbuilding, ich mag manch ein 90s-Visual zwischen Hölle und Videothekenramsch, ich mag grundsätzlich dass "Witchboard III" Dinge anders macht und zumindest etwas versucht. Trotzdem muss dabei gesagt werden, das nahezu nichts davon wirklich greift und klappt. Eigentlich wollte ich ihn mir nach dem eher lahmen und einschläfernden Vorgänger gar nicht erst antun, nun bin ich aus Komplettistendrang doch in die Bresche gesprungen. Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mich hier nicht ganz schön durchquälen musste. Trotz der leichten inhaltlichen Frischzellenkur für das Franchise mitsamt neuem Regisseur. Man hat all das von "Hellraiser" bis "Wishmaster", "Warlock" oder "Phantasm" einfach schon zu oft viel besser gesehen. "Witchboard III" ist leider nur vages Videothekenfüllmaterial. Mit blassen Figuren, wenigen Highlights, hässlichem Look und sogar etwas Etikettenschwindel. Aber es wird viel gebumst. Immerhin. Wem das was nützt, dem sei's gegönnt. Ich hatte jedoch auf Anderes gehofft als nackte Männerhintern und milden Bettsport zur lasziven Längenübertünchung. Eine (Bei-)Schlaftablette.

Fazit: Immerhin macht "Witchboard III" ein paar Dinge anders als seine generischeren beiden Vorgänger... Zu einem guten Film macht ihn das aber noch lange nicht!

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Witchboard (1986) - 6/10

Witchborad 2 - 4/10

Witchboard 3 - 4/10

Witchboard (2024) - 5,5/10

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