Studentin Molly hat kein Glück in der Liebe. Auch ihre neue Bekanntschaft Gus irritiert sie durch sein Benehmen: Will er nun etwas von ihr oder nicht? Was sie nicht weiß: Gus hat durch ein Hirn-Aneurysma sein Kurzzeitgedächtnis verloren. Nun muss er sich jeden Tag aufs Neue in Molly verlieben.
Was mag wohl schöner sein, sich jeden tag neu zu verlieben oder durch ein Aneurysma sein eigenes Leben neu kennenlernen zu müssen. Bei Gus ist die Sache so schlimm, das er die jüngere Vergangenheit komplett im Schlaf vergißt und so durch haufenweise Post-ist und einem ausführlichen Briefing des eigenen Lebens neben dem Wecker jeden Morgen seine eigene Vergangenheit nachlesen muß. Dazu kommen noch Schwester Lucy, Kumpel Jerry und die Nachbarin, die ihn jedesmal neu wiederaufbauen müssen (stelle ich mir auch mühsam vor, jeden Tag die gleiche Geschichte neu erzählen zu müssen).
Kompliziert wird's dann natürlich aber wirklich als die Frauen in Person der eher flippigen Molly ins Spiel kommen. Was sich da entwickelt kann man durchaus als Mischung aus dem täglichen Murmeltiergruß und Adam Sandlers 50 erste Dates bezeichnen. Das Ende ist ja wie immer mühelos vorhersehbar und die Story auch nicht gerade ein Quell des Humors, aber wir haben immerhin zwei Charaktere, die man als sehr sympathisch empfindet und denen man das Happy End einfach gönnt. Zumindest machen die Fans von RomComs hier nicht viel falsch und sogar als eher horrororientierter Zuschauer hatte ich ein gewisses Maß an guter Unterhaltung.
6/10