Brisantes Drama nach Motiven aus dem Leben des Ex-Neonazis Ingo Hasselbach über zwei Freunde aus Ostberlin, die nach dem Mauerfall in der rechten Szene landen.
Inhalt:
Die zwei achtzehnjährigen Freunde Heiko und Tommy landen nach einem gescheiterten Fluchtversuch aus der DDR im Knast. Tommy freundet sich mit den einsitzenden Neo-Nazis an und kann schließlich sowohl dem Gefängnis als auch den Staatsmauern entfliehen. Kurz darauf, nach dem Mauerfall, trifft er Heiko wieder, der inzwischen zum glühenden Nazi geworden ist.
Kritik
Als einer der gegenwärtig thematisch interessantesten und brisantesten deutschen Filme erzählt "Führer Ex" nach Motiven aus dem Leben des Ex-Neonazis Ingo Hasselbach die Geschichte zweier Neonqazis. Winfried Bonengel ("Beruf: Neonazi") entwickelte das Drehbuch gemeinsam mit Hasselbach und blickt ohne verklärende Sentimentalität zurück auf die Endzeit der DDR und die rechte Szene im wiedervereinten Deutschland.