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Ex CIA-Agent Peter Devereaux soll eine Russin aus Moskau herausholen, doch bei der Aktion kommt sie ums Leben. Bevor sie stirbt, gibt sie Peter noch Informationen, die den zukünftigen russischen Präsidenten stürzen können. Peter aber hat eigene Gründe, sich an die Fersen der Attentäter zu heften.


Agententhriller haben oft die Eigenschaft über eine verquaste Story zu verfügen, der man nur sinnvoll folgen kann, wenn man mitschreibt. Übertrieben gesagt. November Man hat eine Story, die recht geradlinig ist und nur 2-3 kleinere Haken schlägt, an mancher Stelle sogar ein bisschen vorhersehbar ist. Positiv daran ist, dass mein lahmendes Hirn ihr gut folgenden konnte. Mag ich.

Aber November Man lebt eh vom Cast, dessen Mitglieder sämtlichst eine stabile Leistung zeigen. Brosnan ist gewohnt souverän und hat mit Luke Bracey einen jungen charismatischen Gegenspieler, der besonders in den Actionszenen eine gute Figur macht. Die beste Leistung zeigt aber Olga Kurylenko als Alice, der man ihre tiefen seelischen Narben im Verlauf durchaus abnimmt.

Technisch gibt's indes nichts anzukreiden, so dass wir es hier mit einem gut fotografierten Thriller zu tun haben, der nicht lange fackelt und ein konstant leidlich hohes Tempo an den Tag legt. Langeweile gibt es woanders.


Straighter Actionthriller, nicht tiefgründig oder komplex, aber spannend und flott erzählt mit tollem Cast. Dazu noch fast altmodisch ohne Wackelkamera gedreht. So gefällt mir das. Bitte mehr davon.

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