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Der Teenager Robbie Mueller zieht mit seiner Mutter wieder in sein Heimatnest und besucht nun die dortige High School... und bald schon kommt es - wie damals in seiner Kindheit schon - in seiner Umgebung zu merkwürdigen Vorkommnissen und Todesfällen, denn der Junge scheint über telekinetische Kräfte zu verfügen und jene Mitschüler, die ihn gängeln und piesacken, geben auf bizarre Weise den Löffel ab. Die Polizisten-Tochter Heather Elliott, die mit Robbie bereits als Kind befreundet war, lässt sich davon jedoch nicht abhalten und bändelt mit dem Außenseiter an, was ihrem versoffenenen Vater John ziemlich gegen den Strich geht. Da taucht plötzlich der mysteriöse Priester Henry auf, der davon überzeugt ist, dass es sich bei Robbie um die Reinkarnation des Teufels auf Erden handelt, wie es in alten Schriften prophezeit wurde... Wie bereits sein "7 Below" von 2012 ist auch Kevin Carraways nachfolgender "Way of the Wicked - Der Teufel stirbt nie" kein großer Wurf im Genre geworden, liefert im Gegensatz zu jenem als inhaltlich ziemlich abgegriffene Variation der alten "Das Omen"-Nummer rund um den vermeintlichen Anti-Christen in Menschengestalt (jedoch ohne allzu spektakuläre Todes-Szenen) aber immerhin doch etwas besseres Entertainment der zumindest mittelprächtigen Sorte, das einen so halbwegs bei der Stange hält. Was das ansonsten unauffällige Filmchen auf jeden Fall ein bisschen aufwertet, ist die relativ namhafte Besetzung mit den beiden solide aufspielenden Akteuren Christian Slater als Father Henry (groß aufgebauscht als Star auf dem DVD-Cover, im Film dann aber doch eher nur 'ne Nebenrolle) und Vinnie Jones (hier mal ganz untypisch als Polizist statt wie sonst immer als Bad-Guy) sowie ein finaler Schluss-Twist, der tatsächlich wie angedacht funktioniert und für Überraschung sorgt... alles andere ist gängiges B-Movie-Mittelmaß in blasser kanadischer TV-Film-Optik (kein Wunder, ist ja auch 'ne Co-Produktion) und verbreitet statt Kino-Feeling mal eher das Flair einer alten Episode von "Akte X". Die von besseren Vorbildern - wie gesagt, eben "Das Omen" & Co - abgeschaute Handlung sorgt dabei zwar nicht für absolute Hochspannung, aber da hat man allemal schon Schlimmeres durchlitten und so kann man sich mit "Way of the Wicked - Der Teufel stirbt nie" doch einigermaßen passabel die Zeit vertreiben... und ihn anschließend auch schadfrei wieder vergessen. Mein Fazit deshalb: Hmpfnajaisokay...

5/10

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