Alle Kurzkommentare


4

Mel Gibson ist ein großer Actionstar in krassen Filmen, aber er macht halt auch in diesen anderen langsamen, kitschigen Schmalzstreifen mit. Als Two-Face-Verschnitt (es wird sogar einmal ein Batman-Comic mit eben diesem Schurken in die Kamera gehalten) überzeugt er mich wenig, denn dazu ist die Äußerlich-enstellter-und-abstoßender-Kerl-hat-wunderbare-Seele-Nummer einfach schon zu oft in Hollywood runtergerattert worden und DER MANN OHNE GESICHT kann nicht mehr da punkten, wo vorab schon andere Werke wie DER ELEFANTEMENSCH mit John Hurt oder DIE MASKE mit Eric Stoltz geglänzt haben. Die geballte Feindseligkeit, die dem wie einen Eremiten lebenden Lehrer entgegenschlägt, macht den Aufruf zu mehr Toleranz für das Andersartige auch nicht eindringlicher. Neu sind höchstens die Vorwürfe des Missbrauchs gegen "das Monster".

8

Ein aussergewöhnlicher Film den man nie vergisst. Subtil, liebevoll, frech und kitschfrei inszeniert von Mel Gibson. Eine Geschichte die zu Herzen geht. Erfrischend anders. Nick Stahl spielt köstlich und Gibson als gequälter Aussenseiter ist schlicht genial. Stark !!!

9

Mel Gibson's erste Regiearbeit ist ein gelungener schöner Film. Gibson als entstellter Lehrer und Nick Stahl als sein Schüler geben ein wunderbares Duo hab. Die beiden Darsteller spielen sehr gut und der Rest der Besetzung ist eben falls gut. Die Geschichte ist sehr schön erzählt und die Musik von James Horner untermalt diese recht gut. Der Film zeigt wunderbar auf, wie Freundschaft sein muss: In dem Fall die Freundschaft zwischen Gibson und Stahl. Man kann diesen Film wärmstens weiterempfehlen. Fazit: Gefühlvoller, klasse gespielter Film mit Tiefgang. 9 /10

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