Review

Filmische Inkompetenz pur von Untalent Bruno Mattei.
Irgendwann in der Zukunft ist Venedig von einer Giftwolke verseucht und in einem Gangsystem unter der Stadt treiben sich üble Ungestalten herum, die von einem Elitekommando weggeballert werden.

TERMINATOR II (!) stellt gewissermaßen die Müll-Version von James Camerons ALIENS dar: die Story ist dieselbe, dafür sind Schauspieler, Ausstattung und Effekte auf dem Niveau von RAUMSCHIFF ORION. Selten sind überagierende Knallchargen in so lächerlichen Uniformen durch Omas Heizungskeller gestolpert, und die (hüstel) Aliens sind ungefähr so furchteinflößend wie die Muppets.
Die zahlreichen Ekel-Effekte sind zwar böse gemeint, kommen aber über die Intention nicht hinaus, was auch für die eingespielten Klänge von "Flippermusic" gilt, die wohl für bedrohliche Atmosphäre sorgen sollen. Die debilen Dialoge runden den trashigen Eindruck dieses Plagiats gekonnt ab, in dem kurz vor Schluss sogar wirklich noch schnell ein pseudoharter Mime als Terminator auftreten darf, um dem Titel gerecht zu werden.

Erstaunlicherweise macht dieser Schund trotzdem (oder gerade deswegen) jede Menge Spaß... und für beinharte Trash-Fans dürfte die gnadenlos gekürzte 16er-Fassung, in der manche Szene nicht einmal mehr ansatzweise nachvollziehbar ist, noch empfehlenswerter sein.

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