Review

Fulci´s „Haus an der Friedhofsmauer“zählt sicherlich nicht zu seinen besten Filmen und kann nur in Bezug auf Gruselatmosphäre und einigen spannenden Momente punkten.
Der Goregehalt ist dabei vergleichsweise gering,auch wenn die blutigen Szenen sehr explizit dargestellt sind.Die größte Schwäche liefert das Drehbuch ab,falls es überhaupt eines gab,denn es tauchen mehr Fragen auf,als der Zuschauer – auch mit viel Fantasie – beantworten kann.
Woher kommen die beiden Jugendlichen,die gleich zu Anfang im Haus entsorgt werden?Welche Funktion hat das Kindermädchen Anne und wer hat die eigentlich engagiert ?
Warum gehen so viele Leute in den Keller,obwohl sie die dunklen Vorzeichen eigentlich schon längst kennen ?Wo ist die Friedhofsmauer ?
Fragen über Fragen,die nicht einmal das 5jährige Rotzbalg Bob beantworten kann,der von allen Darsteller wirklich nervt,während die anderen ganz ordentlich performen.
Nur für knallharte Fulci-Fans empfehlenswert!
4 von 10 Punkten

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