Atmoshärisch stimmiger und gut gespielter Gruselhorror um ein abgelegenes Landhaus, welches über einer alten Gruft erbaut wurde und in dessen Keller es zu spuken scheint. Lucio Fulcis Film aus dem Jahre 1981 überzeugt, wie bereits angedeutet, in erster Linie durch gekonnt aufgebaute Gruselatmosphäre aber auch durch einige nett anzuschauende Splattereinlagen. Diese bieten die üblichen Kehlenschnitte an Gummimasken, einige abgetrennte Körperteile und Messersteiche - nicht zu penetrant, dafür trotzdem gut gorig. Insgesamt gibt es nur wenige Längen, so dass nie wirklich Langeweile aufkommt. Positiv zu erwähnen ist neben der netten, Zoom-geprägten Optik desweiteren die gelungene musikalische Untermalung, die die düster-bedrohliche Stimmung gekonnt untermauert.
Leicht nervtötend fällt hingegen gelegentlich das Balg der Familie auf, ansonsten gibt es nichts grossartig zu beanstanden. Bestenfalls noch die (obligatorischen) Logikpatzer der Marke "Fette Blutspur, interessiert aber keinen". Fulcianhängern und all denen, die auf atmosphärische Horrorunterhaltung stehen, kann ich dieses Horrorhaus empfehlen.