Review

story:
ein familie(mann, frau, kind) zieht von new york in ein grosses haus nach new england. dort möchte der ehemann sechs monate verbringen, um seiner arbeit nachzugehen. was die familie nicht weis(oder noch nicht), ist dass das haus an einem gewissen fr. freudstein gehörte, der in seinem keller mehr oder weniger nützliche experimente an menschen vollzog. wie es sich bei einem anständigem haus gehört, ist das grab direkt im haus integriert! wer wohl in diesen kalten mauern hausen mag...
kurz bevor familie kanonenfutter nach ny aufbricht, wird der junge(den ich überhaupt nicht süss finde... habe immer gehofft, dass er bald das zeitliche segnet:-) von einem mädchen auf einem foto gewarnt, nicht in das neue haus zu ziehen. da kinder eh nur müll erzählen, werden die warnungen des jungen auch ignoriert. im verlauf des films taucht das geheimnissvolle mädchen des öfteren auf und übernimmt im film eine zentrale rolle.
die geschichte ist kurz gehalten, jedoch bietet sie eine gute atmosphäre. und da der film von fulci ist, weiss man nie so genau, ob z.b. das kind nun überleben wird, oder ob es noch auf bestialischer weise abgeschlachtet wird. fulci halt…
der film beginnt min einem schönen messer-in-den-hinterkopf-mord, der dem zuschauer auf italien-gore vorbereiten soll. danach passiert lange nichts(gore mässig). ich habe bei einigen leuten gelesen, dass sich der film hier in die länge zieht und sich langweile breit macht. ich habe dies aber nicht so empfunden. diese zeit wurde in meinen augen gut genutzt, um einem die familie, die umgebung, das haus usw. näher zu bringen, und um atmosphäre aufzubauen. es hätte durchaus noch jemand masakriert werden können, hätte jedoch nicht wirklich in den plot gepasst.
gegen schluss des movies geht es dann goriger zur sache. da wird z.b. eine wehrlose frau mit einem spitzen metallstab so wild gekitzelt, dass ihr das blut aus dem hals über das ganze gesicht spritzt. dabei ist aber anzumerken, dass fulci einige einstellungen mit zeitrafferkamera gedreht hat, was ungemein gut rüberkommt. diese szene kann man mit einem springbrunnen auf einem see vergleichen... nur ein bischen roter und in zeitlupe:-)
weiter bekommen wir halsaufreisser, messer-hals-schlitzer, verstümmelte leichen, amputierte gliedmassen, zombieartige wesen, die statt blut maden bluten usw. zu gesicht, was jedem gore-hunter tränen in die augenwinkel treiben wird. apropos augen... irgendwie vermisse ich eine deftige augszene, wie wir sie ja bereits von voodoo her kennen. ich kann mir fulci gut vorstellen, wie er am set hockte und sich selber frug:"irgendwas habe ich doch vergessen...".
das haus an der friedhofsmauer ist ein gelunger film fulcis, der mit atmosphäre, guten sfx, und guten schauspielern überzeugen kann. selbst das kind konnte mich überzeugen, und das will was heissen.
die dvd von anchor bay ist fast perfekt... fast deshalb, weil sie keine ut oder zusätzliche tonspuren besitzt. was aber bildqualität und synchro betrifft ist dieser silberling über allen zweifeln erhaben. siehe fassungen usa, um mehr infos zur dvd von anchor bay zu bekommen.
ansonsten…go and get it!

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