Ende 1994 wurde die erste Playstation in Japan veröffentlicht. Im Jahr 1995 kam dieser Film raus. Die Info dient zur Einordnung der Virtual Reality (VR) Szenen im Film, weil sicher die meisten meinen würden, dass die Szenen furchtbar schlecht aussehen. Sie sehen aus wie ein Mix aus Playstation 1 und scharfer Nintendo 64 Grafik. Alles sehr Detailarm und eckig, dafür aber scharf und flüssig. Bei B-Movies war Mitte der 90er eben nicht viel mehr möglich. Trotzdem sah es damals gar nicht so schlecht aus, wenn man bedenkt, welche 3D PC und Videospiele man im Jahr 94 und Anfang 95 gespielt hat.
Nach der Einführung der Charaktere und der VR Story, geht es später fast pausenlos mit Action weiter. Die VR Kämpfe kommen nur ab und zu vor, sind aber eine schöne Abwechslung zu der normalen Action, die aus Schießereien und Kämpfen besteht. Billy Blanks zeigt wieder sein ganzes Können und Jalal Merhi gibt sein Bestes, wie immer, auch wenn er in seiner ganzen Filmkarriere kämpferisch und darstellerisch mit den anderen oft nicht mithalten konnte. In der weiblichen Hauptrolle ist Laurie Holden zu sehen, die später durch ihre 35 Folgen „The Walking Dead“ bekannter wurde.
Die Story ist aus unzähligen anderen solcher Filme bekannt, deswegen kommt höchstens kurz Spannung auf, wenn Blanks und Merhi durch die Räume schleichen, um hinter das Geheimnis der Kampfsportschule zu kommen. Langweilig wird es aber nicht, da es immer flott vorwärts geht und die Action überzeugen kann.
Unglaublich, dass der Film auf VHS um über 7 Minuten gekürzt war. Bei der damaligen TV Ausstrahlung muss er ähnlich gekürzt gewesen sein. Er hatte mir früher nicht besonders gut gefallen. Kein Wunder, wenn die besten Kämpfe nicht komplett waren.
Fazit: Billy Blanks in Topform.