Ich Kilma, Du Zuschauer!
Nachdem ein Privatflugzeug irgendwo über Südafrika abstürzt, wird ein kleines Mädchen samt Papi und ein Haufen Diamanten vermisst. 15 Jahre später findet ein Trupp Wilderer einen dieser Diamanten, und sofort folgt die Erkenntnis: da müssen noch mehr sein!
Doch die Eingeborenen erzählen wilde Geschichten von einer Dschungelgöttin! Kilma, mächtig und gefürchtet... Wer traut sich jetzt noch in den Busch? Wird der Onkel des vermissten Mädchens (PAUL NASCHY!) ebenfalls auftauchen? Und was hat Kilma eigentlich mit den Leichen der Piloten gemacht?
Wichtige Fragen, welche nicht alle beantworten werden. Aber das macht nichts, denn vorliegendes Abenteuer/FemaleTarzan-Filmchen ist natürlich herrlich naiv, beizeiten Debil und ordentlich trashig. Von Rollenklischees über leichten Rassismus bis Holzhammer-Humor ist hier einiges am Start - genießbar natürlich nur für Experten und Freunde der abwegigen Filmkost. Oder eben Naschy-Fanatiker.
Regisseur Iglesias hat mit Naschy auch den drolligen "Werewolf and the Yeti" gestemmt. Die Dschungelgöttin wirkt sogar noch etwas schluderiger zurechtgezimmert...
Highlight sicherlich die Echsen-Auswahl: einmal Stock-Footage-Krokodil, einmal Plastik-Krokodil (für den Nahkampf! Könnte auch ausgestopft sein). Der Umgang mit Tieren ist generell beeindruckend, da werden auch mal Giraffen gefüttert und Nashörner gestreichelt!
Insgesamt für einen ungefährlichen Videoabend mit Kuschelfaktor und Nostalgiebonus (SO wurden mal Filme gedreht) in Ordnung. Eben unfreiwillig komisch, harmlos und dabei echt niedlich und sympathisch. Nix Besonderes, aber nett für den, der's mag =)
Mmmh, wo hat Kilma bloß das ekstatische Peitschenschwingen erlernt...?
5/10