Review

Wer schon mal den Film Oceans Eleven gesehen hat
(den von 2001 – gibt wohl noch einen deutlich älteren Film), der wird
hier wieder miterleben, wie ein großer Coup aufgezogen werden soll, bei
dem ein rund 40 Mio Euro schwerer Edelstein gestohlen werden soll. Dies
ist meist aus der Sicht der „Verbrecher“ gefilmt. Wie alles aus Sicht
der zukünftigen „Geschädigten“ aussieht, bekommt man stellenweise mit,
wenn die Wege sich kreuzen und auch teilweise gemeinsam verlaufen.

Ich
war überrascht, welche Tricks die Jungs so auf Lager haben, um dem
Stein habhaft zu werden und das Vertrauen des „Opfers“ zu gewinnen.
Manche Tricks fand ich so erschreckend einfach (SPOILER - z.B. nackt im
Hotel darum bitten, das vermeintlich „eigene“ aufgeschlossen zu
bekommen, weil man sich nach einer durchzechten Nacht ausgesperrt hätte –
dass ich denke, dass dies bestimmt schon das ein oder andere Mal so
passiert sein könnte – SPOILER ENDE!!). Durch diese andere Sicht auf die
Geschehnisse entwickelt der Film eine ganz eigene Dynamik, die so ganz
anders ist als in den typischen Filmen, bei denen es um die reine
Aufklärung des Verbrechens und / oder Verbrecherjagd geht. Diese
Abwechslung hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und spannend war
der Film bis zur letzten Sekunde. Auf dem Weg zum Abspann geht natürlich
auch nicht alles glatt, denn sonst wäre es ja der perfekte Coup gewesen
– aber bei der deutschen Ergänzung des Filmtitels ist ja dieses „fast“
schon enthalten.

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