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Everly (Salma Hayek) wurde von ihrem Mann Taiko (Hiroyuki Watanabe), einem Mafia-Boss, gefangen gehalten und zur Prostitution gezwungen. Da er herausgefunden hat, dass sie eine Verräterin ist und dem FBI Informationen zugesteckt hat, will er sie aus dem Weg räumen. In ihrer Wohnung wird sie von einem Killerkommando aufgesucht, welches sie dank ihren versteckten Waffen aber ausschalten kann. Eine Flucht aus der Wohnung ist jedoch unmöglich, denn Taiko hat ein Kopfgeld auf Everly ausgesetzt und ihre Wohnung wird nun von Kopfgeldjägern förmlich überrennt. Es kommt daher zu unzähligen weiteren wilden Schiessereien und mit Glück und Gerissenheit entkommt sie sämtlichen Angriffen. Taiko ist aber ebenfalls nicht auf den Kopf gefallen und greift Everly an ihrem verletzlichsten Punkt an, nämlich ihrer Familie. Ihre Mutter und ihre Tochter geben Everly aber auch die notwendige Kraft um das Ganze durchzustehen und weiter zu kämpfen. Am Ende kommt es zum erwarteten Duell mit ihrem Ex-Mann Taiko.

Obschon sich der Film eigentlich fast ausschliesslich in der Wohnung von Everly abspielt, kommt nie Langeweile auf und die Story ist ebenfalls einigermassen originell. Die Schiessereien und Kämpfe sind gut inszeniert und kommen ziemlich blutig daher. Everly agiert glaubwürdig und tritt nicht einfach als ultimative Kampfmaschine auf. Sie agiert teilweise sogar etwas unbeholfen und zeigt auch ihre menschliche und verletzliche Seite. Salma Hayek spielt die Rolle wirklich sympathisch und überzeugend. Mir hat der Film sehr gut gefallen und es auch einer der Filme welche man sich mehrmals anschauen kann.

Note: 7 / 10

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