Review

Hm, ein spaßige Komödie im vier Minuten Bereich mit Steven Seagal im frei-streambaren Bereich, na da bin ich doch dabei. Erstmal aber Respekt an STS, so ein sachlich fundiertes Review zu einem Short im Zigarettenlängenbereich hab ich glaub ich noch gar nie gesehen, da kann ich ja nur noch abstinken, aber egal. Ich finde es ja prinzipiell sehr gut, wenn sich auch altgediente Recken nicht zu schade sind auch mal einen, für sie sicher nicht gerade finanziell lukrativen, Spaß mitzumachen, da darf dann auch schonmal ein Flop dabei sein.

Allerdings ist Sheep Impact sicherlich kein langweiliger Kram, sondern ein ganz amüsanter Spaß, der einfach nur einen Grinser ins Gesicht bringen soll und sonst nichts. Einen epischen Thriller wird sicher keiner erwarten und das typische Brutalo-Geballer sicherlich auch nicht. Seagal darf zwar ein wenig seine asiatische Mentalität und sogar ein kleinen Martial Arts Move einbauen, aber sonst ist das ganze Klamauk pur.

Da sind zwei Typen mitten auf einer Wüstenstraße mit Autopanne. Eine geplante Fleischlieferung konnte aufgrund schierer Angeberei nicht stattfinden, aber zum Glück stehen in der australischen Prärie an jeder Ecke herrenlose Schafe herum, die als Substitutionsgut fungieren könnten. Das läßt Tierfreund Seagal natürlich nicht zu, nimmt kurz Kontakt mittels mentaler Verschmelzung Kontakt auf (was den Schluß zuläßt, das Aikido ganz tolle Fähigkeiten verleiht oder aber das Seagal Vulkanier ist), das ganze ist völlig daneben, aber eben auf diese Art auch recht humorvoll, ohne allerdings ein pausenloser Schenkelklopfer zu werden.

Macht aber trotzdem Laune mal den Meister im Original sprechen zu hören (hat ne Stimme wie kettenrauchen). Niemand nimmt hier irgendwas ernst und der Zuschauer sollte diese Attitüde auch einnehmen. Wider erwarten bezieht sich der Titel allerdings nicht auf Deep Impact (liegt ja irgendwie nahe), sondern zieht sein eigenes Ding durch. Auf die fünf Minuten Lebenszeit kommts auch nicht drauf an.

6/10

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