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Ein albtraumhaftes Kriegserlebnis in Vietnam führt bei einem Exsoldaten zu einem psychischen Trauma welches er nicht bewältigen kann, die Erinnerungen an die grauenhaften Vorfälle fressen ihm den Verstand aus dem Gehirn. Zusammen mit einer Gruppe anderer Soldaten war er seinerzeit für ein Blutbad unter vietnamesischen Zivilisten verantwortlich. Sein kranker Verstand suggeriert ihm nun, dass er die anderen Beteiligten, seine damaligen Kameraden, töten muss, um seinen inneren Frieden zu finden. In seinem wahnsinnigen Blutrausch ermordet der Psychopath einen nach dem anderen auf bestialische Art und Weise, und er macht auch vor den Familienangehörigen der Opfer nicht halt.
"My Friends need Killing" ist sicher kein teurer Film und weist deshalb gezwungenermassen einige Schwächen auf, deshalb ist der Streifen aber kein bisschen weniger bedrückend, die Atmosphäre ist absolut morbid und trostlos und geht an die Nieren. Die Story handelt von einem Thema dass für die Nation USA auch heutzutage noch, neben der eigentlichen Kriegsniederlage, ein absolutes Trauma darstellt, nämlich die seelischen und psychischen Schäden die der grauenhafte Krieg bei den amerikanischen Soldaten hinterliess. Dieses gut gezeichnete Bild der schmutzigen Seite des Vietnamkrieges ist sicher ein ernstes Thema und gibt zu denken, vorliegender Film möchte aber in erster Linie ein harter Unterhaltungsfilm sein, er ist stellenweise ziemlich blutig und brutal, und mit sehr guten Schauspielern bestens besetzt.
Fazit: Leider hierzulande wenig bekannter Genre-Vertreter mit ernstem Background, dabei aber sicher für blutige Unterhaltung gut. Empfehlenswert!

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