Der nach „Mike’s neues Auto“ zweite Pixar-Kurzfilm aus der „Monster“-Reihe spielt nach „Die Monster-Uni“, stammt ebenfalls aus dem Jahre 2013 und wurde von Storyboard-Gestalter Kelsey Mann geschrieben sowie inszeniert. Der zwischen fünf und sechs Minuten kurze Animationsfilm landete 2014 als Vorfilm zu „Muppets Most Wanted“ in den Kinos.
Die Oozma-Kappa-Verbindungsparty droht ein totaler Reinfall zu werden, doch glücklicherweise haben Mike und Sulley den rettenden Einfall: Sie entwenden eine Portaltür der „Monster’s Inc.“ und nutzen diese, um von den wesentlich besser laufenden Feiern konkurrierender Verbindungen nicht nur deren Gäste zur eigenen Fete zu locken, sondern auch gleich die ganze Peripherie mitzunehmen. Die Portaltür führt durch das Schlafzimmer eines schlafenden Elternpaars, das dadurch immer wieder aufzuwachen droht. Das Risiko ist es aber wert, denn die Party gerät zum rauschenden Fest!
Aufgrund seiner würzigen Kürze legt „Partyzentrale“ ein irres Tempo vor, das aber prima zur Hektik passt, mit der der perfide Plan umgesetzt werden muss, um schnellstmöglich die eigene Feier zu retten. Das Aufgreifen der Portaltürenlogik aus „Die Monster AG“ macht dabei ebenso viel Laune wie die kunterbunte Gestaltung der skurrilen Figuren und das Detailreichtum der hervorragenden, lebendigen Animationen. Überraschender dramaturgischer Höhepunkt ist das Auftauchen einer Monster-Mama, die von der Party im eigenen Hause überrascht wird, dann aber rasch zur größten Partylöwin avanciert. Der Epilog nach dem Abspann zeigt die Menschenfamilie, durch deren elterliches Schlafzimmer der Partytransferprozess ging, und stellt das Eltern-Kind-Klischee humorig ein wenig auf den Kopf.
Ein kurzweiliger Spaß!