Der amerikanische Bürgerkrieg sich dem Ende zu und eigentlich sollten alle sich freuen, guter Dinge sein und wie in Western üblich in den Sonnenuntergang reiten.
Stattdessen geht es hier vielmehr darum, dass ein Krieg wirklich erst zu Ende ist, wenn er zu Ende ist und manchmal nicht mal dann. Hier steckt der Krieg sowohl unbeteiligten Zivilistinnen, wie auch sehr beteiligten (desertierten) Soldaten dermaßen in den Knochen, dass besonders letzte sich wohl niemals von dem Trauma erholen können und alle Menschlichkeit eingebüßt haben, wie sich generell zeigt, wenn sie auf andere Menschen treffen.
Richtig eskaliert alles, als diese beiden auf die drei jungen Frauen treffen, die eigentlich nur versuchen, unter widrigen Umständen auf ihrer kargen Farm zu überleben und denen durch die beiden Soldaten die schlimmste Bedrohung überhaupt bevorsteht. Ziemlich starker Tobak, aber sehr gut in Szene gesetzt und mit Darstellern, die den psychischen Tiefgang sehr gut rüberbringen.