Ein Fotograph will einem Freund dabei helfen, seinen Nachtclub gegen das organisierte Verbrechen zu verteidigen.
Lahmer Nightlife-Krimi, der vorgibt, eine ganze Menge an Glitzer, Crime und den heißesten Clubs der Stadt zu bieten, jedoch kaum was davon hält. So gibt es unzählige Fahrten durch das nächtliche Los Angeles, die auf den ersten Blick eine weitere "Miami Vice"-Variante versprechen, wohinter sich jedoch nichts anderes als ein holpriger wie ereignisloser Videotheken-Thriller verbirgt. Fällt mal ein Schuss, so ist auch schon das Höchste der Gefühl in Sachen Action und Suspense erreicht. Viel mehr wollte Regisseur William Webb seinen Zuschauern allerdings nicht zumuten.
Hauptdarsteller Tom Eplin ist ständig vor irgendwem oder irgendwas auf der Flucht. Und wer glaubt, Indien-Star Shah Rukh Khan hätte noch einen Vetter in Puerto Rico, der könnte bei Eplin in der Tat gewisse Ähnlichkeiten entdecken.
Alles in allem ist "Deadpoint Sunset Strip" fader Videostoff, der eigentlich ins Fernsehen gehört, um dort jedoch keine Einschaltquoten zu machen. Das Drehbuch ist oberflächlich und seicht, das spannende Szenario wurde glatt verschenkt. Keine totale Gurke, aber auch nichts, was man zwingend kennen müsste.