Vater Michael Keaton kehrt aus dem Jenseits zurück, um seinem Sohn zu helfen. Diese Handlung klingt erst mal ganz vielversprechend, doch die Story lautet leider: Vater Michael Keaton kehrt in der Gestalt eines Schneemanns, der durch die "Zauber-Muntamonika", die er einst seinem Sohn geschenkt hat, zum Leben erweckt wurde, aus dem Jenseitz zurück und hilft seinem Sohn dabei Scheeballschlachten zu gewinnen und Eishockey zu spielen.
Da der Film für ein Drama bei weitem nicht ernst genug ist und für eine Komödie viel zu wenig Lacher liefert, würde ich den Film eher als einen Familienfilm oder ein Märchen bezeichnen.
Die Story ist unglaubwürdig und lustlos inszeniert. Die Charaktere sind schlampig konstruiert und nicht mit der nötigen Tiefe dargestellt. Darüber hinaus ist Jack Frost viel zu unglaubwürdig und naiv.
Das einzige, was meiner Meinung nach am Film gelungen ist, sind die tricktechnische Darstellung des Schneemanns und das gute, wenn auch ein wenig kitschige, Ende.
Michael Keaton, der der einzige namenhafte Darsteller ist, spielt zwar gut, wird aber nach einer halben Stunde durch einen Schneemann ersetzt.
Zusammenfassend ist Jack Frost ein naives und langweiliges Märchen, dass leider nicht so humorvoll ist, wie es hätte sein können, an dem höchstens die ganz Kleinen Gefallen finden.