2
Der andere "Jack Frost", also der Serienkiller-Schneemann mit den frechen Sprüchen, ist mir hundert Mal lieber. Und nur weil für den Kinder- und Familienfilm etwas mehr Geld zur Verfügung stand, sind hier die CGI-Tricks rund um den klobigen weißen Kerl mit seinen spindeldürren Zweigärmchen (!) nicht etwa besser! Allein schon das Gesicht ist bloß eine teigige Masse, bei der offenbar nichts von der Mimik von Michael Keaton übertragen werden konnte. Überhaupt: Wer sich eine 90er Komödie über einen Vater, der auf übernatürliche Weise für die ständige Versetzung seines Kindes zur Rechenschaft gezogen werden soll, reinziehen will, ist bei DER DUMMSCHWÄTZER sehr viel besser aufgehoben. Wer hingegen die Freundschaft eines kleinen Jungen zu einem gütigen Phantasiewesen mitsamt Fluchtszenen sehen möchte, gibt sich nochmal den alten E.T. - denn bei beiden bedient sich JACK FROST dreist.
8
Erst habe ich mich auf einen Horrorslasher eingestellt, mußte dann aber feststellen das es ein Familienfilm ist. Es gibt nämlich zwei Filme mit dem gleichem Titel. Und beide sind auch noch unmittelbar in einem Zeitraum gedreht worden (1997 der Horror-Jack Frost & 1998 der Familien-Jack Frost). Aber kommen wir zurück zu diesem Familien-Jack Frost: Ein netter Film mit grandiosen Effekten und guten Schauspielern. Nur die Story ist Jenseits aller Logik, was aber für mich die Effekte wieder wett machen. Man kann nur sagen, dieser Schneemann ist gelungen. Man erkennt mit der Zeit sogar eine eigene Mimik, in die man sich Michael Keaton, der den Jack Frost eigentlich darstellt, vorstellt. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, wenn man einen Schneeman in Aktion erlebt, wie er eine Schneeballschlacht gewinnt. :-) Fazit: Diesen Film muß der "Horror-Jack Frost" erst mal toppen.