6
Mit dem Wechsel auf dem Regiestuhl von Burton zu Schumacher verliert Batman seinen emotionalen Ballast und kann sich zusammen mit seinem Gehilfen Robin nun wieder ganz auf das konzentrieren, was er am besten kann: Übeltäter verkloppen. Unter Schumacher mutiert das schon vorher mit Starpower nicht geizende Franchise außerdem vollends zur Parade derjenigen Topstars, die gerade auf dem Zenit ihrer Beliebtheit stehen. Anno 1995 waren das eben Val Kilmer, der als Batman/Bruce Wayne jedoch keine besonderen Akzente setzen kann, und das Gummigesicht Jim Carrey, der aber mit seiner Mimik so gnadenlos übertreibt, dass er selbst in Gegenwart der anderen schrillen Comicfiguren wie ein komplett Verrückter dasteht. Carreys Overacting ist auch letztlich die Zutat, welche das ansonsten gut abgeschmeckte Superheldensüppchen fast ein wenig versalzt. Fazit: Ganz amüsant. 6 von 10.
2
Übelster Plastikschrott vom Feinsten, einfach völlig überdreht. Wie gerne habe ich Batman gelesen und wie bitter muß man nach der Schockstarre weinen wenn man diese Verfilmung sieht. Comicadaption hin oder her ... es muß ja deswegen nicht zur Freakshow mutieren. Ich habe noch nie so viel Schauspieltalentverschwendung für so einen Müll gesehen. 2/10
3
Was hat man sich eigentlich dabei gedacht als man Val Kilmer für die Rolle des Batman verpflichtete? Michael Keaton ist und bleibt der beste Batman aller Zeiten. Tim Burton inszenierte Batman richtig düster, wie es für einen dunklen und schwarzen Rächer gehört. Aber was macht Joel Schumacher da? Er macht einen knallbunten ("Kinder")-Film daraus. Er hätte von Batman Forever die Finger lassen sollen. Trotz der vielen Superstars ist Batman Forever leider nur eine durchschnittliche Fortsetzung von Tim Burtons Meisterwerk.
7
Nachdem Tim Burton zwei düstere "Batman" - Filme vorlegte, kam mit Joel Schumacher die Wende. Er inszenierte knalliges und buntes Popcorn - Kino mit vielen Spezialeffekten, die leider nur mittelmäßig waren. Dennoch kann man sich "Batman forever" ruhig ansehen, da er doch sehr akzeptabel ist. Wie schon inden ersten beiden Teilen haben sich auch hier wieder Herrscharren von Stars angesammelt (z.B. Tommy Lee Jones, Jim Carrey). Das erhöht den Spaßfaktor immens. Ein großes Lob geht auch an die Kameraführung, die alles perfekt in Szene setzt. Fazit: Gefällt bestimmt nicht jedem, aber dennoch hoher Unterhaltungswert. (7/10)