Review

sehr guter Film, aber wohl nichts für Massenpuplikum.

Die Trennung von ihrem Mann (Kurt Naumann) scheint die knapp
45-jährige Heidi M. (Katrin Saß) erfolgreich bewältigt zu haben.
Selbstbewusst und vital hat sie sich neu orientiert; mit dem durch sie
betriebenen Spätkaufladen im Osten Berlins sichert sie nicht nur den
Lebensunterhalt für sich und ihre Tochter (Julia Hummer) - der Laden
dient darüber hinaus auch als Anlaufstelle, in der die Kunden ihre
Sorgen, Nöte und Freuden loswerden können. Als die Tochter einen
Auslandsaufenthalt antritt und der Ex-Gatte eine neue Familie gründet,
gerät sie aber doch in eine Krise: Sie muss sich eingestehen, mehr an
dieser Beziehung gehangen zu haben, als ihr bislang bewusst war.
Dennoch gelingt es ihr, den Schock der Einsamkeit zu überwinden.
Zunächst zögernd, öffnet sie sich einem neuen Mann (Dominique Horwitz).
Dies nicht mit der Schwärmerei eines jungen Mädchens, sondern durchaus
kritisch gegenüber sich selbst und der neuen Liebe. Heidi M. ergreift
die Chance, die Weichen ihres Alltags noch einmal ganz neu zu stellen.

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