Review

Gesamtbesprechung

Es ist schwer, wenn nicht geradezu unmöglich eine Fernsehserie wie die Twilight Zone aus den 1980igern in ihrer Ganzheit zu bewerten; zu vielseitig, unterschiedlich und gegensätzig sind die einzelnen in sich abgeschlossenen Episoden, deren Läulänge alleine schon von unter 10 Minuten bis fast 50 Minuten ihre Anderartigkeit unterstreichen
Twilight Zone oder Unbekannte Dimennsionen, wie sie auch im deutschen heißt, ist eine so breit gefecherte Serie, dass man eigentlich nur wenig über ihre Gesamtheit aussagen kann, sondern viel heer, ob man vereinzelte Episoden und wie viele von ihnen gut findet oder nicht. Und auch dann kann man diese einzelnen Folgen nicht mit dem selben Maßstab messen, da es sich um Kuzgeschichten und Stories handelt, die entweder dem Science Fiction-, im Mystery-  oder im Horror- Genre angehören und von denen manche vuiel Humor- oder andere gar nicht einmal ein Happy End besitzen.
Jede Folge ist etwas einzigartiges, einige haben sogar eine moralische Botschaft, andere wieder wollen den Zuschauer an der Nase herumführen, um ihn dann mit einem grotesken oder gar schrecklichen Ende schockieren oder einfach nur zum Lachen oder nachdenken bringen.
Wenn ich an diese herrliche Fernsehserie denke, die ich erstmaliig, jedenfalls einige Episoden - wie wohl die meisten von uns - damals 1988 auf dem einstigen RTL Plus im Fernsehen - das war noch vor Tutti Frutti; das lief erst 1990,  sah muss ich unweigerlich an gewisse Folgen denken, die mir bis heute im Gedächtnis gebleiben sind.
Es waren Folgen, die mich als Kind gleichermaßen faszinierten und schockierten.
Ich muss bei den Folgen in wenig spoilern, um es zu verdeutlichen, was ich meine:

Es waren Episoden wie "Die Kobolde" (OT:  The Little People Of Killany Woods), in der ein kauziger Mann namens Liam O'Shaughnessy in einen Pub in einer kleinen schottsichen Dorf stürmt und etwas von Kobolden erzählt und niemand ihn für voll nimmt, bis er ein Stück Gold auf den Thresen knallt. Einer der Kneipenbesucher, eher ein Schlägertyp, Mike Mulvaney will wissen woher der kauzige kleine buchhalterähnliche Mann das Gold hat, recherchiert nach und vefolgt ihn, als er eines Abends mit gepackten Koffern verduften will, in den Wald, wo er dann tatsächlich etwas ungewöhnliches sieht: Liam O'Shaughnessy tanzt schadenfroh und entzückt über das ungläubioge gesicht seines verfolgers unter einem pilzähnlichen außerirdischen Rumschiff. Entsetzt rennt der .in den Pub, überschlägt sich und knallt ein stück gold auf den thresen, dass O'Shaughnessy im Wald verloren hatte, als er ihn packte und festhalten wollte. doch auf den thresen liegt nur ein wertloses Stück metal und alle Besucher machen sich über ihn lustig.
Das war so eine Episode, nicht dass "Die Kobolde" mit hollywoodreifer Tricktechnik aufwarten konnte, Nein es war etwas anders, etwas unbeschreibliches, ein gewisser Stil, der in vielen Episoden dieser Serie zu finden war und auch nur aus dieser TV-Seri (vielleicht noch aus der TV-Serie Monsters - Bis das Blut gefriert) kenne,

Oder in der sehr kurzen Folge "geborene Krieger" (OT: A Small Talent Of War) in der plötzlich während einer Versammlung im UNO-Gebäude ein menschenähnlicher Außerirdischer erscheint und den dortigen Vertreter der Länder mitteilt, wie entäuscht man über deren Kriegstreiben ist. Eine böse kleine Folge. Kurzerhand schließen alle Länder unterienander Frieden, um den Außerirdischen zu beweisen, dass fähig sind friedlich miteinander zu leben und überreichen dem Außeridischen bem nächsten Erscheinen stolz die Friedensabkommen.
Doch der lacht nur und klärt die entsetzen schauenden Leute auf, dass die Menschen eigentlich als Krieger erschaffen wurden, um stellvertretend für die hochentwickelte Alienrasse Kriege zu führen und nicht genug mit ihrem kriegrischen Potenzial anfingen und somit ein fehlgeschlagenes Experimentt sind, dass nun unwiderruflich und erbarmungslos beendet werden muss.
PoW!
Diese Folge, die nicht mahr als 8 Minuten dauert, hat es in sich und verdeutlicht, dass die Geschichten in der Fernsehserie  Unbekannte Dimensionen auch oft sehr makaber, wenn nicht gar bitter böse sein können.

Geradezu schockiert hatte mich die Folge "Nur ein Traum" (OT: Shadow Play) in dem wir gerade zur Urteilsverkündung in einer Gerichtsverhandlung eintauchen, in der Adam Grant zum Tode veurteilt wird.
Doch anstatt zu zerbrechen, springt der auf und redet wirres zeugs, dass diese Verhandlung nicht echt sei sowie niemand der Anwesenden im Gerichtssaal. Immer mehr wird im Laufe der 25 Minuten klar, dass Adam Grant in der Todeszelle sitzend und zu erklären veruscht. sich das alles nicht einbildet und es vielelicht wirklich sein kann, dass Er alles um sich herum nur träumt. Niemand glaubt ihm - zu recht!?
Als er kurz vor seiner Hinrichtung steht bekommen einige Menschen, die mit ihm zu tun hatten Zweifel und als er stirbt, verschwindet jeder nach dem anderen
Doch damit ist es nicht zu Ende.
Es fängt wieder im Gerichtssaal bei der Urteilsverkündung an, nur dass diesmal seine Befürworter nun seiner Gegner sind... ein ewiger verfluchter Kreilslauf?
Ein ewiger Traum? 
Als Kind in den 1980ern beeindruckt einem eine solche Folge schon sehr und genauso verhält er sich mit der Episode "Wer den Unsichtbaren sieht" (OT: To see the inivsible Man), in der in einer Zukunft ala Twilight Zone Mitchell Chaplin auf Grund eines Verbrechens zur Unsichtbarkeit verurteilt wird.
Ihm wird ein komisches Mal auf die Stirn gesetztt, das er sich nicht entfernen kann und sich dürch Hüte oder andere Verdeckung brennt, so dass es jeder sehen kann.
Und jeder der einen Unsichtbaren sieht, muss ihn ignorieren, wie Luft behandeln. Vorerst findet das Mitchell Chaplin lustig, aber je mehr Zeit vergeht, desto einsamer und verzweifelter wird er ohne jeglichen Kontakt zu Mitmenschen, die alle so tun, als wäre er nicht da... bis er zuammenbricht und seine Strafe verbüßt hat.
Als er wieder "sichtbar" und somit rehabillitiert ist, bettelt ihn auf dem Weg zum Arbeit eine Frau an, dass er mit ihr reden sol... sie ist eine "Unsichtbare"... "
Tataaaa!
Mit wenig Aufwand, aber großartigen Ideen und Kreativität kommen die Folgen daher, haben oft kleine versteckte Botschaften und regen uns zum nachdenken über uns und unsere Umwelt an.
Als Kind hat mich besonders die Folge "Ein Tag in Beaumont" (OT: A Day in Beaumont) gefesselt, in der ein Pärchen auf dem highway eine fliegende Untertasse sieht und sogar Aliens beobachtet. In der naheliegenden Kleinstadt will man ihnen nichts o recht gluaben und fährt zum Ort, auf dem plötzlich Soldaten trümmer eines Flugzeugs wegräumen. Sache geklärt? Nein, das Pärchen ist verwirrt,  finden die Sache aber unheimlich. und unheimlich wird es dann richtig, als das Paar an Bord des Ufos gebeamt wird, und sie "umgewandelt werden" als der Mann mitansehen muss, wie seine Freundin ihr Gesicht wie eine Maske abzieht und ein Alienkopf darnter zum vorschein kommt. und sie kurzer Hand in der Kleinsadt beschäftigt sind, um verwirrte Menschen in die Falle zu locken, die angeblich ein UFO am Rand des Highways gesehen haben wollen. POW!
Das ließt sich ein wenig verwirrend, aber so war die Folge, da ihre Pointe auf den Schluss ausgelegt war.

Angst machte mir die Folge mit Terry Tarrell (Star Trek Deep Space Nine) aus der zweiten Staffel "Schrecken nach Ladenschluss" (OT: The After Hours), in der sie die junge Marsha spielt, die eines Abends unbedingt noch zum Ladenschluss in ein Kuafhaus muss, um dort eine Puppe zu kaufen.
Doch plötzlich wird sie verfolgt, jeder dort scheint ihren Namen und sie zu kennen - bis sie sich in eine Schaufensterpuppe verwandelt bzw. zurückverwandelt die nur auf Urlaub in der realen Welt außerhalb des Kaufhauses war. Uff!

Das sind nur einige der vielen Folgen, die für mich die Twilight Zone ausmachen, die ich als Kind so liebte und mir auch oftmals das Fürchten lernte.
Die humorvolleren Folgen wie "Eine Frage von Minuten" (A Matter of Minutes) , in der ein Pärchen, Michael und June Wright eines morgends aufwacht und zwischen den Sekunden - also zwischen der Sekunde 45 und Sekunde 46 gelandet ist, in einer bizarren Zwischenzeit, in der sie beobachten kann, wie sich die Sekunden aufbauen... alles wird in einer weißen leeren Nichts, wie dem Konstrukt, dem Ladeprogramm aus Matrix 1, Sekunde für Sekunde von blauen gesichtlosen Männern in Overalls und Bauhelmen neu geschaffen und neu aufgebaut... eine irrwitzige idee, die ein bißchen versucht das Sci Fi-Genre auf den Arm zu nehmen. Was aber alle Folgen gemeinsam haben ist, dass sie aus heutiger Sicht recht harmlos wirken und Dank dem Label Koch Media auf DVD ab 12 erhältlich sind - jedenfals vorerst die 1. Staffel.

Aber als Kind haben mich die Geschichten, die ich hier aus der Erinnerung heraus beschrieb am meisten erschrecht und fasziniert (diese sind im 2. Teil der Koch Media VÖ der 1. Staffel ab Juni erhältlich)  obwohl es auch viele darunter gab, die eher sentimental oder gar kitschig daher kommen.
Für mich ist diese TV-Serie ein Stück Kindheitserinnrung und Nostalgie zugleich und zeigt auch, das nicht alles imemr super aufwendig sein muss, um gut zu sein.
Schon allein das Serienintro ist für mich etwas so herausragendes, dass es mir jedesmal einen Schauer über de Rücken laufen läßt, wenn ich es sehe, was vor der veröffentlichung auf DVD ja gar nicht mehr so leicht wahr.
Dass in dieser Serie so allerlei bekannte Schauspieler wie Bruce Willis, Jeffrey DeMunn, Adrienne Barbeau, Peter Coyote, James Cromwell und andere mitspielen, spricht in gewisser Hinsicht auch für sich
Es ist eine Serie, die den Zeitgeist wiederspiegelt in ihrer Machart, aber auf ihre Weise ebenso zeitlos ist, wie Serien wie Outer Limits oder Akte X.
Twilight Zone - Unbekannte Dimensionen -  eine der grandiosesten und vielseitigsten Serien, die eigentlich für jeden Geschmack die passenden Episoden bereit hielt.. und die an nicht so schnell wieder vergißt..

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