The Gingko Bed
Der junge Maler Su-Hyun (Han Suk-Kyu) besorgt sich, auf drängen seiner Freundin Sun-Young (Shin Hae-Jin), ein neues Bett, welches er auf dem Flohmarkt erstanden hat. Das er es zuvor schon einmal im Traum gesehen hat, war wohl ein ausschlaggebender Punkt sich für eben jenes zu entscheiden. Egal, denn seitdem wird er mit sonderbaren Situationen konfrontiert. Wie sich herausstellt, war er einmal, vor langer Zeit der Geliebte einer Frau, Mi-Dan (Jin Hee-Kyung), einer wunderschönen Frau, dass diese natürlich noch mehr Verehrer hat liegt auf der Hand und so passiert es das er vom Widersacher, General Hwang (Shin Hyun-Jun), gnadenlos getötet wurde. Da der General, so auf keinen Fall ihre Liebe für sich gewinnen kann muss er warten. Er wartet lange, bis in die heutige Zeit und mit dem Kauf dieses Holzbettes, durch Su-Hyun, beginnt dieser, niemals für sich entscheidbare Kampf von General Hwang, aufs Neue.
Wahre Liebe!
Ein paar Jahre vor seinem Mega-Erfolg "Shiri" erschuf Regisseur Jacky Kang schon einmal einen, nicht minder, guten Film. "The Gingko Bed" war der bis dato erfolgreichste Kinofilm Koreas, aller Zeiten. Wenn man den Film gesehen hat, ist dies auch durchaus nachvollziehbar.
Während der Regisseur in ruhigen, aber stimmungsvollen Bildern seine, mystisch angehauchte, Liebesgeschichte erzählt, wird der Zuschauer, quasi, in eine andere Welt versetzt und mit einer Farbenpracht überflutet die ihresgleichen sucht. Die schon so erzeugte Atmosphäre findet mit dem, akustisch überwältigenden, Soundtrack die vollkommene Übereinstimmung. Hört sich an als wenn ich hier von Kunst Rede und wahrhaftig der Film ist ein Kunststück oder besser gesagt ein Meisterstück. Ich will jetzt hier, in jedem Fall, kein falsches Bild erzeugen und so den einen oder anderen unter euch enttäuschen, hier kann nur ich für mich sprechen und wie ich den Film empfand.
Eigentlich ist es ja ziemlich oberflächlich nur von der Optik, sowie der Akustik zu sprechen, aber in diesem Fall absolut gerechtfertigt. Es ist nun mal so die Geschichte, wenn auch schön erzählt, ist hier zweitrangig und das sollte jetzt nicht Missverstanden werden. Das diese Liebe tragisch Enden muss ist nur logisch und wie das passiert wird auch konsequent, unterbrochen von einigen gar splattrigen Schockmomenten (weshalb auch ein wenig Horror-Flair aufkommt), und überzeugend aufgeklärt. Die Darsteller sind allesamt erstklassig, vor allem Shin Hyun-Jun als General Hwang kann man seine Aktionen nicht wirklich übel nehmen, handelt er doch mit gebrochenem Herzen. Alles in allen ein wunderbarer Film, den man sich nicht nur zwischendurch, sondern ganz in Ruhe, ansehen sollte.
New Age Korea-Kino Interessierte können bedenkenlos zugreifen.