Review

"Audition" tut etwas, was heute nur noch sehr wenige Filme tun. Takashi Miike baut eine Liebesgeschichte auf, die man sicher als überlang und etwas langatmig abtun kann, doch ist sie notwendig, damit die letzten 20 Minuten von Audition ihre volle Wirkung erzielen können. Aoyama ist ein guter Mensch und deswegen leiden wir bei der Folter mit; sein physisches Leid ist unser psychisches Leid. Göttlich, die Szene in der Asami auf das klingelnde Telefon wartet und man weiß: sie ist verrückt! Ob das Geschehen, in der Realität oder nur im (Alb)Traum Aoyamas abspielt, muss jeder für sich beantworten, denn "Audition" ist eine Erfahrung und für mich ganz klar Miikes bester Film. (8,5/10)

Details
Ähnliche Filme