Seit dem Tod seiner Frau wohnt der Geschäftsmann Aoyama mit seinem Sohn alleine. Eines Tages kommt ihm der Wunsch, wieder zu heiraten. Er beredet diesen Wunsch mit seinem Freund Yoshikawa, der ein erfolgreicher Filmproduzent ist. Dieser macht ihm den Vorschlag, eine Casting für einen angeblichen Film zu veranstalten, um sich dort seine zukünftige Braut herrauszusuchen. Eben auf diesem Casting lernt Aoyama die zerbrechliche junge Frau Asami kennen, in die er sich auch sofort verliebt. Alles scheint sich perfekt zu entwickeln, auch Asami ist ihm gegenüber nicht abgeneigt. Doch nach der ersten Nacht ist sie verschwunden, und Aoyama begibt sich auf die Suche nach ihr, und alles kommt ganz anders als man denkt...
Ein wundervoll gefilmtes Meisterwerk von Takashi Miike. Die erste Stunde des Filmes vergeht sehr ruhig, Miike beleuchtet alle Figuren ausgiebig und kümmert sich nur um die Beziehung zwischen Asami und Aoyama. Doch ganz plötzlich werden aus den ruhigen und sanften Bildern extrem surreale. Immer mehr erfährt der Zuschauer von der Vergangenheit der mysteriösen Asami, und spätestens wenn die Traumsequenz nach ca. einanhalb Stunden
beginnt, weiss man genau, das da noch einiges kommt.
Das Ende ist dann komplett verstörend und sehr extrem, so dass es sanften Gemütern doch einiges abverlangt und sich echt ins Gedächniss brennt.
Der Film wird von sanften Tönen begleitet, die Kameraarbeit ist perfekt, sehr gute Schauspieler und selbst die deutsche Syncro ist gut gelungen. Ein Meisterwerk!