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Dead Presidents ist ein außergewöhnlicher Film der das Leben im Krieg, nach dem Krieg und allgemein im Ghetto sehr authentisch beschreibt.

Anthony (Larenz Tate) und sein Kumpel Skip (Chris Tucker) stehen kurz vor dem Highschool-Abschluss. Es wird gefeiert gekifft und gevögelt. Doch anstatt aufs College zu gehen, zieht Anthony es vor, nach Vietnam zu gehen. Er erlebt dort den Tod und den psychischen Zerfall seiner Kumpels, und den Wahnsinn des Krieges. Wieder zu Hause muss er feststellen das seine Tochter und seine Freundin von einem Zuhälter versorgt werden, und das er nur einen lumpigen Job bei einem Fleischer kriegt. Verzweifelt durch seine Geldnot beschließt er, mit der Schwester seiner Freundin und ein paar anderen Leuten einen Geldtransporter zu überfallen. Doch der Coup geht schief...

Dead Presidents überzeugt durch seine dichte Atmosphäre, die hervorragenden Darsteller (allen voran Larenz Tate), und die realistische (und blutige Action). Auch der Soundtrack kann sich sehen lassen und passt hervorragend ins Geschehen. Die Hughes-Brüder haben sehr gute Arebit geleistet. Man kann sehen, wie die Protagonisten immer weiter in den Strudel von Gewalt und Hass gezogen werden, der schlussendlich ihr aller Untergang bedeutet.

Fazit: Dead Presidents ist ein genialer, realistischer Film
der Klischees ausspart und die schlechten Seiten des Krieges und der Geldgier aufzeigt.

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