Es ist der Coup ihres Lebens und dafür riskieren sie alles.
Erst mal muss ich sagen das die Hughes Brothers mit ''Dead Presidents'' einen noch besseren Film geschaffen haben als bei ihren Debüt mit ''Menace II Society'', mit dem ihnen ja schon ein Geniestreich gelungen ist und schwer zu übertreffen schien, doch es ist ihnen gelungen.
Es geht um den 18 jährigen Anthony Curtis (klasse: Larenz Tate) und seine Freunde, die in den Vietnamkrieg ziehen. Als Anthony nach 4 Jahren endlich wieder nach Hause kommt, erwartet ihn weder Ruhm noch Ehre oder die Aussicht auf einen guten Job, um seine Frau und seine Tochter ernähren zu können. Seinen Freunden erging es nicht anders. Das Land seine Freunde einfach im Stich. Da setzen sie alles auf eine Karte und wollen sich mit Gewalt holen, was ihr Land ihnen schuldet. Sie planen den ultimativen Coup – den waghalsigen Überfall auf einen gepanzerten Geldtransport. Doch Die Aktion gerät außer Kontrolle...
Es ist schlicht und ergreifend genial wie die Hughes Brothers diesen Film geschaffen haben. Die Story des Films ist einfach ergreifend und müsste eigentlich so jeden in seinen Bann ziehen. Es wird perfekt erzählt wie grausam es in der Gesellschaft zugehen kann und das es für Schwarze keinen Platz hat, obwohl man für sein Land gekämpft hat und nichts dafür bekommt. Um noch auf die Kriegsszenen zukommen muss ich ganz klar sagen, das diese brutal und schonungslos inszeniert sind.
Die Darsteller mit Larenz Tate (hat auch in Menace II Society mitgespielt), Keith David, Chris Tucker und N’Bushe Wright sind einfach Oberklasse. Ihnen sind die Rollen wie auf den Leib perfekt geschnitten. Da kann man nur eins sagen: Genial!
Fazit: Mein Respekt an Albert und Allen Hughes denen mit ''Dead Presidents'' ein Meisterwerk gelungen ist. Dieser Film weist alles auf was man haben muss – klasse Darsteller, spannende Story und brutale und schonungslose Action, was will man mehr. Ein geniales Action-Drama!