10
5
Ist halt so ein Schwarzen-Unterschicht-Drama und zugleich eine Lebensstory. Erzählt wird in mehreren Stationen wie ein Higschoolbengel aus der Bronx nach Vietnam einberufen wird, dort die Hölle auf Erden erlebt, später in der Heimat nicht mehr klarkommt und aus Verzweiflung auf die schiefe Bahn gerät - inklusive dem jeweiligen (schwarzen) Zeitgeist der Epoche und der Musik. Chris Tucker ist hier bereits mit seinem hektischen Gegacker für den Comedy Relief zuständig... und nervt. Auch der Hauptdarsteller hat mich in der 2. Hälfte nicht mehr so überzeugt, wo er nur noch frustriert rumschmollt. Allerdings sind die Kriegsszenen besser und teils krasser als in so manchem reinen Vietnamstreifen. Der kurze Splatter-Alptraum daheim würde jedem Horrorschocker alle Ehre machen. Kurios: Gezeigt wird eigentlich fast nur Gewalt der Afroamerikaner untereinander, wie sie sich gegenseitig sabotieren.
8
Ein Film, der wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient hätte, da nicht viele ihn kennen und ich selbst erst durch Zufall auf ihn gestoßen bin. Hier kommt und passt einfach alles zusammen: Kriegsfilm, Action, Gangsterdrama und Gesellschaftskritik in einem. Durch die ausgeklügelte und abwechslungsreiche Story wird der Film nie langweilig, die hervorragende Kamera tut ihr übriges und die Schauspieler wissen durchweg zu überzeugen. Alles in allem ein sehr stimmiger Film ohne Happy End. 9/10 gesprengten Geldtransportern
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Meiner Meinung nach kann man diesem Film nur eine glatte 1 geben.Die Hughes Brothers haben hier nicht nur irgendeinen Film geschaffen,der nur einem Genre angehört.Die Hauptstory des schwarzen Hauptcharakters ist packend,von Anfang an besteht die Spannung.Die Vietnamkriegsszenen sind sehr hart geraten und stellen zumindest für mich die besten Kriegsszenen überhaupt dar,besser als in Filmen wie "Platoon" oder "James Ryan".Nach dem Krieg dann besteht der Film fast nur noch aus einem Drama und gegen Ende noch Thriller-Elementen.Jeder Verbrecher bekommt seine angemessene Strafe. Man kann schlecht mit wenigen Worten beschreiben,was hier knapp 1:50 Stunden lang läuft.Fesselnd,bilderreich,brillant. Egal ob einfach nur Schnee fällt oder man die Bronx bei Nacht sieht,man kann nicht wegsehen,der Film ist Pflicht für Filmfreunde. 10/10
9
Bei dem Film "Dead Presidents" kann man nur sagen, dass es sich wirklich um einen großartigen Film handelt. Die Story überzeugt in allen Einzelheiten und die Schauspieler sind wie für diesen Film geboren. Ich hätte niemals gedacht, dass Chris Tucker in einem solchen Film seine Rolle so gut spielt. Wer aufgrund von Chris Tucker allerdings eine Komödie erwartet ist hier fehl am Platz. Bei "Dead Presidents" handlt es sich um einen Film, der sich um das Schicksal farbiger Vietnamveteranen dreht. Diese Story wird mit einer beeindruckenden Ernsthaftigkeit, die allerdings trotzdem nicht aufgezwungen wirkt herübergebracht. Ich gebe dem Film nun nach meinen ganzen Lobeshymnen 9/10 Punkte. Ein wirklich toller Film!
8
"Dead Presidents" schafft etwas, was sonst kaum ein Film geschafft hat. Er verbindet verschiedene Genres in sich, ohne dabei nicht authentisch zu wirken. Der Film kann grob in vier Teile verlegt werden. Der erste Teil zeigt die Jugend der Hauptpersonen vor dem Vietnamkrieg (Ghetto-Drama), der zweite Teil spielt im Krieg selbst (Kriegsfilm), der dritte und längste Teil zeigt die Zeit nach dem Krieg (Drama) und der vierte und letzte Teil ist der Überfall auf den Geldtransporter (Action). Die Schauspieler agieren grandios und die manchmal extreme Härte des Films unterstützt die bedrückende Stimmung. Nach dem deprimierenden Ende bleibt das Gefühl, dass man einen Film gesehen hat, der die Realität schildert (zwar hart aber nie unglaubwürdig) und zeigt, wie der Krieg die Menschen verändert. Unbedingt ansehen! 7/10 Punkte
9
Packendes Drama über junge Männer die in den Krieg ziehen und als sie wieder kehren ist das Leben nicht mehr so wie es mal war.Aus Geldnot überfallen sie einen Geldtransporter,wo natürlich so gut wie alles schief geht.Die Schauspieler spielen alles sehr gut.Die Gewalt kommt hier auch nicht zu kurz.Die Vietnam Szenen und die Szenen beim Überfall sind alle sehr hart in Szene gesetzt,aber keines falls überzogen. Wie gesagt ein packendes Drama,was man auf jeden Fall mal gesehen haben sollte. Von mir gibts 9 von 10 möglichen Punkten.
9
Nach "Menace II Society" haben die Hughes-Brothers hier erneut eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu den Zukunftshoffnungen im Regiebereich zählen. Ein erbarmungsloser und düsterer Trip in soziale Problemlagen von Vietnam-Veteranen, die voller Enthusiasmus in den Krieg ziehen und danach feststellen, dass für sie kein Platz mehr in der Gesellschaft ist.Das Ganze wird äußerst düster und deprimierend geschildert und offenbart gerade in den Gewaltszenen eine brutale Ehrlichkeit. Rund 2 Stunden düsteres Sozialdrama und packendes Action-Kino vereint. Absolut ein Muß! 9,5/10
8
Hochklassiges Actiondrama um junge schwarze Männer, die in den Vietnamkrieg ziehen und als gebrochene Persönlichkeiten heimkehren und dort alles verlieren. In ihrer Not verüben sie einen Überfall, der in einem Blutbad endet. "Dead Presidents" überzeugt durch eine wirklich gelungene Story, knallharte Action sowie überzeugende Darsteller. Nichts wirkt in irgendeiner Weise übertrieben oder arg gekünstelt, was dem Film einen hohen Grad an Realismus verleiht. Der Film lebt von seinen glaubhaften Charakteren, womit der Film auch einem breiteren Publikum zu empfehlen ist. Zartbeseidete seien aber gewarnt: Gerade in den Vietnam-Szenen geht es teils bestialisch zur Sache
8
Knallhartes Drama, das niemanden kalt lässt. Die grauenhaften Vietnam-Szenen wirken verstörend und werden in ihrer Eindringlichkeit nur noch durch die darauf folgende soziale Verarmung der Protagonisten getoppt. Das finale Fiasko ist der ebenso würdige wie traurige Abschluss eines großen Films.
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Ich hab mir den Film gekauft, weil er von den Hughes-Brothers (die haben schon "Menace II Society" gemacht) ist, und ich mir dachte, dass ich da nichts falsch machen kann. So kam es auch. Der Hauptdarsteller Larenz Tate hat natürlich wieder sein Können ausgepackt und gezeigt, dass er Talent hat, ausserdem, wer könnte besser eine Hauptrolle als Nigga in der Eastbronx spielen? Der Film ist sehr hart (muss man sich aber trotzdem UNCUT reinziehen), psychopathisch und krank, trotzdem kool und ein Muss für Leute, die auf Filme von den "Hughes-Brothers" stehen oder harte Actionfilme mögen!
9
Ein Meisterwerk !!! - Der Film zeigt das leben von nem ganz normalen schwarzen typen, der für sein Land in Vietnam kämpfen will. Er und noch zwei weitere Freunde ziehen gemeinsam in den Krieg und kommen nach jahren auch wieder zurück in die USA. Doch nichts ist so wies laufen sollte. Keine Arbeit, Kein Geld usw. Der Film zeigt den werdegang vom ganz normalen friedlichen Bürger bis zum gebrochenen Mann !! - Obwohl er für sein Vaterland gekämpft hat lässt es ihn in Stich als es ihm schlecht geht. Als allerletzte Massnahme sieht er nur noch den Überfall auf einen Geldtransporter der ja ziemlich nach hinten losgeht... - Einfach nur gutgespielt !!! Super Film.
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Ich bin leider nicht so begeistert von dem Film! Vielleicht liegt es daran, dass ich mich auf ein zweites "Menace to Society" gefreut habe... Aber wenn ich so drüber nachdenke, ist er eigentlich gar nicht so schlecht! Brilliante Schauspieler, kein Pathos und schonungslose Vietnam-Szenen! Ich hatte mich drauf eingestellt, einen vollkommenen Ghettofilm zu sehen! Aber meiner Meinung nach ist er einfach ein bisschen zu brutal geworden! Er kommt meiner Meinung nach enfach nicht an Menace to Society ran!Trotzdem sollte sich jeder mal diesen Film ansehen und selber urteilen! Auch nach längerem Nachdenken kann ich keine Punkte Wertung geben!