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Die einschlägig bekannte Gelegenheitsdiebin Kylie wird beim Versuch, einen Geldautomaten aufzubrechen, erwischt. Der Richter verurteilt die junge Frau dazu, die nächste Zeit im Haus ihrer Eltern zu verbringen. Zur Kontrolle erhält sie eine elektronische Fußfessel, überwacht von einem in der Nachbarschaft wohnenden Security Man, betreut wird Kylie von einem Psychologen.

Zurück bei ihren Eltern gibt es recht bald die - erwartbaren - Spannungen und Differenzen, vor allem mit der Mutter. In diese Familienstreitigkeiten mischen sich dann Anzeichen dafür, dass auch irgendetwas in dem Gebäude nicht mit rechten Dingen zugeht ... und dies scheint sich seltsamer Weise hinter den Wänden abzuspielen.

Was sich dann im Verlauf des Films als Plot heraus kristallisiert hätte einen guten Stoff für ein packendes (Psycho-) Drama abgegeben. Was aber macht Regisseur Gerard Johnstone daraus: eine äußerst banale Mischung aus Komödie und einer kleinen Prise Haunted-House-Horror, in der ein alberner, abgehangener Gag nach dem anderen gerissen wird. Es wird geredet und geredet und der Plot verkommt immer mehr zu einer lächerlichen Farce. Kein Wunder, taucht doch auch eine Art überschminkter Catweazle als Figur auf.

Das ist Mainstream-Kino für die alkoholisierten, grölenden Massen. Unerheblich, komplett unnötig ... und leider noch nicht einmal unterhaltsam. Dass dieser Streifen dann auch noch glatt den Fresh Blood-Award beim Fantasy-Filmfest gewonnen hat, zeigt mal wieder: Alkohol ist auch keine Lösung.

Eine ganz, ganz knappe 3/10.

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