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Eine Tussi in Pink, die ausschaut wie Jenny McCarthy an einem schlechten Tag, fängt aus Frust an, an sich rumzuknabbern. Wieder einmal das Motiv der Selbstverstümmelung als Selbstbestrafung. Es ist irgendwo eine Form von Körperhorror und teils sogar recht Harter, doch im Kern bleibt der Streifen ein Mädelsfilm, weshalb alle Kerle als notgeile A-Löcher abgestempelt werden und viel Bitch Talk und ausgiebige Körperpflege drin vorkommen. Mit der Splatterbarbie wird man nicht ganz warm, auch wenn sie einem dann doch leidtut, wie sie ständig nur ausgebeutet und enttäuscht und bei Castings über den Tisch gezogen wird. Vollkommen unrealistisch ist, dass sie nicht viel mehr körperliche Schmerzen nach ihren Fressattacken empfindet und starkes Fieber bekommt. Zumindest das dramatische Finale lässt einen nicht ganz kalt.
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EAT ist ein spannender Mix aus Body-Horror und menschlichem Drama. Gut gespielt und mit wunderbar blutigen und vor allem handgemachten Effekten, vermag der Film meiner Meinung nach sehr gut zu unterhalten. Die Geschichte einer erfolglosen Schauspielerin, die aus Frust anfängt, sich selbst aufzufressen bietet genug Momenten, in welchen Drama, Horror und schwarzer Humor Hand in Hand gehen.