Eine Frau zieht nach der Trennung von ihrem Ehemann mit ihrer Tochter in ein Apartmenthaus. Dort bezieht sie das Appartement unter einem in dem vor Jahren die Tochter der Familie spurlos verschwunden ist. Nach bereits kurzer Zeit fangen Wassertropfen an von der Decke zu tropfen. Doch Tag für Tag tropft mehr Wasser von der Decke..
"Dark Water" ist einer der wirklich wenigen -> gruseligen <- Horrorfilme (und nur am Rande, "Ring" fand ich nicht gruselig) die eine besondere Stimmung und Story haben. Im Fall von "Dark Water" kommt diese Stimmung sogar ohne auch nur einen einzigen Tropfen Blut aus. Die Art wie die Orte gestaltet sind (viele düstere und trübe Farben) vermittelt schon beim bloßen Anblick einen Schauder. Auch die kleinen Nebeneinlagen, wie ein Geistermädchen das aus einem Türspalt den Gang hinunter schaut sorgen für puren Nervenkitzel.
Die Story ist aus dem Alltagsleben gegriffen, so dass der Zuschauer sich relativ gut mit der Betroffenen identifizieren kann, die Soundkulisse ist gut gewählt und die Schauspieler wissen eindeutig zu überzeugen.
Einzig das Ende, in dem das Haus ein paar Jahre später noch mal gezeigt wird hätte man sich sparen können - dann hätte der Film wirklich ein perfektes Ende.
9/10 - das Ende zieht den einen Punkt ab