Mit "The Ring" schufen Regisseur Hideo Nakata und Drehbuchautor Koji Suzuki einen der gruseligsten und spannendsten Msytery-Horror-Streifen aller Zeiten und lösten damit eine unaufhaltsame Welle von asiatischen Mystery-Filmen aus, die es größtenteils auch wirklich wissen, wie man seine Zuschauer zu gruseln hat. "Dark Water" war die zweite Arbeit dieses japanischen Erfolgsduos und auch sie weiß wie man schlaflose Nächte verursacht! Gott, ist das Ganze unheimlich!
"Dark Water" besteht wieder aus den üblichen Zutaten des japanischen Mystery-Kinos. Es gibt wieder unerklärliche Phänomene, heftige Schockmomente in bester Form und eine Atmosphäre die unter die Haut geht.
Das Wasser, unser aller Lebenselixier Nr. 1, wird hier zu einer unheilvollen Bedrohung. Langsam aber sicher drehen Nakata und Suzuki an der Spannungsschraube, so das man vor abgekauten Fingernägeln nicht mehr sicher ist. Mit teils subherben Farbfiltern und einem unheilvollen Score bauen sie hier eine Atmosphäre auf, wie man sie bis jetzt nur in wenigen Filmen erleben konnte. Heftiges Herzflattern ist hier, vor allem bei einer richtigen Sound-Anlage, zu 100% garantiert.
Schade nur, dass sich der Film zwischendurch immer wieder mal in ein paar Längen verstrickt. Und das Ende des ganzen Treibens ist dann doch eher enttäuschend! Aber naja!
Die Schauspielerleistungen gehen dafür allerdings wieder in Ordnung. Man kann nicht viel meckern mit den asiatischen Darstellern, vielleicht auch deshalb weil man sich an ihren Leistungen noch nicht so "satt gesehen" hat, wie bei den Kollegen aus Amerika oder Deutschland!
Fazit: Atmosphärisches und höllisch gruseliges Mystery-Spektakel, welches von den "Ring"-Machern wieder einmal unheimlich gut in Szene gesetzt wurde. Über ein paar Längen, die üblichen Logik-Fehler und das eher enttäuschende Ende kann man da locker hinweg sehen.
So haben wir Asia-Mysteryfilm-Fans es gerne!
Wertung: 8,5/10