Was für ein Film!
Als Lucias Freund, dem Schriftsteller Lorenzo ein Unfall passiert fährt sie kurzerhand auf seine Heimatinsel um dort alles zu vergessen. In einer Rückblende bekommt man mit wie sie als Kellnerin ihm, dem bekannten Schriftsteller Lorenzo ihre Liebe gesteht. Hals über Kopf verliebt auch er sich in sie und sie führen eine heiße Liebesbeziehung. Doch dann kommt eine Krise. Lorenzo der schon seit drei Jahren eine Schreibblockade hat wird von den Schatten seiner Vergangenheit eingeholt. Langsam beginnt die Beziehung zu zerbrechen, und schließlich will Lorenzo abhauen, als ihm dann der Unfall passiert. Lucia, die nun auf die Insel geflüchtet ist lernt dort den Tauchlehrer Carlos kennen, der auch erst seit kurzem auf der Insel zu sein scheint. Er wohnt in einer Pension die Elena gehört, und auch sie ist erst vor kurzem auf die Insel gekommen. Sie alle drei stehen mit Lorenzo in irgendeiner Verbindung ohne das sie dieses voneinander wissen. So leben sie zutritt auf der Insel und versuchen vergangenes zu vergessen, bis Lorenzo aufaucht... .
Lucia und der Sex, ein Drama, ein Liebesfilm mit pornographischen Ansätzen, wie man es sonst aus Frankreich gewohnt ist, und viel mehr als das. Mehr über den Inhalt zu verraten würde den Film kaputt machen, von daher sei nur noch gesagt das er teilweise einen sehr surrealen Touch hat.
Mir hat der Film jedoch ganz gut gefallen, obwohl ich sonst ja nicht so auf Beziehungskisten stehe. Aber wie gesagt, der Film lässt sich auch nur schwerlich in eine Schublade einordnen. Wer mal etwas anderes sehen will als die Amerikanische Gefühlsdduselei, dem kann ich Lucia y el sexo nur wärmstens empfehlen, denn der Film ist kurzweilig, tlw. sehr lustig und hat immer noch ein paar Überraschungen parrat.
Fazit: Kein revolutionärer Film der Maßstäbe setzt, trotzdem sollte man ihn sich nicht entgehen lassen!