Review

Köln im Jahre 1197: Eine Hexe und ein Dämon wollen die Stadt unterwerfen, sind aber zu doof dazu.
Köln im Jahre 1998: Ein paar Freundinnen besuchen den Ort
an dem sich das ganze der Legende nach abgespielt hat und beschwören Dämonen.
Bald darauf stirbt eine nach der anderen an Herzversagen- doch das Blut der Leichen will nicht gerinnen.
Die zuständigen Behörden sind natürlich überfordert
und übergeben den Fall dem berühmten Londoner Geisterjäger John Sinclair.
Gute Idee, denn inzwischen sind die Mädels als Untote unterwegs,
um im Kölner Dom eine Dämonenhochzeit zu feiern...

Florian Fitz als John Sinclair ist rein schon optisch eine komplette Fehlbesetzung
(Schwarze Haare und Schwiegermutter's Liebling-Optik),
wobei das eigentlich egal ist- denn ausser den Namen Sinclair und Conolly
erinnert hier eh kaum etwas an die Romane oder Hörspiele.
Suko und andere wichtige Figuren fehlen komplett,
der "Schwarze Tod" ist zwar dabei, aber hier nur eine billige CGI-Rauchwolke.
Schauspielerisch dürfte so manche deutsche TV-Serie aus diesem Zeitraum sogar locker unterboten werden-
und Tricktechnisch sowieso.
Die Dialoge sind selten dämlich, die Story kommt komplett Überraschungs-und Spannungsfrei daher,
die Musik unterstützt nicht sondern nervt.
"Die Dämonenhochzeit" wirkt wie gewollter, ewig in die Länge gezogener Trash-
und das funktioniert nun mal nicht.
Das haben wohl alle Zuschauer dieser TV-Film-Gurke,
welche eigentlich als Pilotfilm einer John Sinclair-Serie gedacht war, ähnlich gesehen-
so dass die Pläne zu einer Serie erstmal verworfen wurden,
und das ganze einfach im nachhinein als John Sinclair-Film vermarktet wurde.
Ja, der Film ist gruselig. Gruselig schlecht, gruselig langweilig, gruselig gespielt...

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