"The Beginning", nun gut... Bates am Telefon (wieder hervorragend gespielt von Perkins) erzählt einer Radiomoderatorin von seiner schweren Kindheit und plant den nächsten Mord.
Ok, seine Mutter hat man sich etwas anders vorgestellt, aber die Rückblenden sind mitunter schon sehr krank und bedrückend. Ihr entscheidender Nachteil: Sie müssen ohne Anthony Perkins auskommen. Den jungen Norman Bates übernimmt ein bemühter Jungschauspieler, der natürlich nie an Perkins heranreicht. Weiteres ganz großes Manko: Man schmiss die Story-Elemente bzgl. Normans Tante etc., die in Teil II und III einflossen, komplett über den Haufen. Ich hasse sowas. Der Teil der Story, der in der Gegenwart spielt (Bates ist entlassen, hat seine Psychiaterin geheiratet und sie erwartet ein Kind von ihm. Er will beide töten, weil er glaubt, dass seine Gene für seine Taten verantwortlich wären und er keinen Mörder-Sohn haben will), ist an den Haaren herbeigezogen und wirkt ebenso wie das Happy End und die Schlusspointe völlig aufgesetzt und unglaubwürdig. Hätte man um einiges besser machen können.
Kein schlechter Film, aber auch kein würdiger Abschluss der Reihe.