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Junge Leute, eine Sex-Alk-Party in einem verlassenen Krankenhaus und ein Killer... wie konnten die Butcher Brothers die Nummer nur so in den Sand setzen? Der Slasher mit einem klein bisschen Torture Horror ist so dermaßen versext, dass die Morde, obwohl auf ihre Weise immer noch brutal, insgesamt einfach zu kurz kommen. Der Mörder, ein Harry Warden auf Anabolika, ist langweilig maskiert und bekommt relativ wenig zu tun. Dessen Afghanistantrauma wäre ein prima Aufhänger für krasse Ausraster gewesen, doch nicht einmal das geplante Paintball-Kriegsspiel der jungen Ruhestörer, das eh nie richtig losgeht, löst da irgendetwas Besonderes aus. HAZARD JACK (Wieso eigentlich? Der Mörder heißt doch James!) bietet absolut nichts Neues und von allem zu wenig. Und die kitschigen Momente bei den Pärchen sind ja mal total deneben.