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4

Keine Ahnung, warum so viele Quellen den übertrieben sparsamen Found Footage Streifen als Horrorkomödie einordnen. Der Horror beläuft sich nur auf ein Minimum und der Humor (?) ist für mich gar nicht erkennbar. Allzu simpel ist das Zweipersonenstück gestrickt. Zuerst ist da der ewig lange Interviewpart mit dem übermotivierten und von Beginn an wenig sympathischen Spinner und die Stimmung ist "awkward", wie die US-Amerikaner sagen würden, jedoch ohne dass der Film Kapital daraus schlagen kann. Es vergehen geschlagene 45 Minuten, bis endlich etwas von Bedeutung geschieht. Und weil CREEP bis über die Mitte hinaus so ereignisarm und schwach ist, funktioniert auch das bisschen Psychoterror später nur noch bedingt. Schade! Denn ein Mann, der einen anderen Mann aus Liebe stalkt, kommt im Genre selten vor. Diese bizarre Homoerotik hätte auf ihre Weise sehr verstörend sein können.

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