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Titten und Blut - bei so einem Titel hätte ich echt mehr erwartet. Andererseits: Wenn man bedenkt, was bisher sonst so alles an Bigfoot-Filmen auf die Menschheit losgelassen wurde, dann ist das hier sogar noch ganz passabel! Und obwohl B. WARS actionreich und modern sein will, besinnt er sich in vielerlei Hinsicht auf die Wurzeln des Großfuß-Subgenres: "Boggy Creek" wird mehrmals erwähnt, die Bigfeet (es gibt diesmal ganz viele!) schauen alle aus wie einst Andre the Giant, als der sich in der Rolle des Affenwesens mit einem bionischen Supermann prügelte und so für hohe TV-Quoten sorgte, und die armen Frauen werden natürlich zwecks Fortpflanzung verschleppt. Was aber gewaltig stinkt, das ist zum einen die zynische Die-Opfer-haben-es-nicht-anders-verdient-Mentalität und zum anderen der inzwischen Trash-schmerzfreie C. Thomas Howell, der einem als geschwätziger Hinterwäldler-Rambo auf die Klötze geht.