Review

Nach über 15 Jahren hat sich Louis Morneau zusammen mit seinem Standardkameramann George Mooradian an eine Fortsetzung des Überraschungshits von 1986 gemacht. Das Ergebis ist gar nicht mal so übel.

Jim Halsey wird immer noch von den Ereignissen von damals gequält und will mit seiner Freundin den damaligen Helfer - Captain Esteridge - besuchen. Unterwegs nimmt er auf Bitten seiner Freundin einen Anhalter mit, obwohl er (verständlicherweise) kein gutes Gefühl dabei hat. Und der Anhalter erweist sich erneut als Psychopath der übelsten Sorte.

Leider wird Jim nach gut 40 Minuten erschossen und die Story konzentriert sich auf seine Freudin, die nun als neue "Gespielin" für den Hitcher herhalten muss. Dass die Nummer, die hier Jake Busey abzieht, total übertrieben wirkt, ist verzeihlich, da recht amüsant. Nur Jake Busey ist eben nicht Rutger Hauer und besitzt nicht dessen physische Präsenz. Deshalb kommt hier bei weitem nicht die unheimliche Spannung wie im Original auf.

Entschädigen können allerdings gute Actionszenen, vor allem das Finale mit dem Truck und dem Flugzeug.
Handwerklich top (George Mooradian sorgt wie gewohnt für tolle Bilder. Er hat ja schon so oft die miesesten Filme von Albert Pyun durch seine Kameraarbeit aufgewertet.) und einigermaßen prominent besetzt (Jake Busey kennt man ja als Psycho und Kari Wuhrer sieht in jedem ihrer B-Filme super aus) schafft es "Hitcher 2" auf gute 7/10 Punkten.

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