Mit Abstand einer der originellsten Kurzfilme.
157 Tote.. dies steht für die Rekordanzahl von Opfern pro Toter in der Minute. Gross wird angekündigt, dass dieser Film endlich "Robocop 1 Director's Cut" mit diesem Rekord schlägt - und dies innert vier Minuten und 20 Sekunden! Man ist also gespannt, wie in dieser kurzen Zeit sowas zustande kommt. Alzu viel darf man hier eigentlich nicht verraten - denn die Schlusspointe ist einfach zu genial. Zwar nur bedingt originell, aber ein Schlag ins Gesicht für jeden Jugendschutzmitarbeiter, der bei dieser Inhaltsbeschreibung bereits lechzt..
Die "Projekt: Fleisch"-Macher spielen hier merkbar ironisch gegen genau diesen Jugendschutz, die ihr Erstwerk so öffentlich zerrissen haben und die Mitarbeiter an "Projekt: Fleisch" gleich noch zu Geldbussen und Gefängnisstrafen geleitet haben. Die Optik von "157 Tote" ist gut gelungen. Wenn der wahnsinnige Amokläufer sein Waffenset auspackt, freut sich der Zuschauer. Wenn er dann durch die Strassen läuft, sabbernd, unten die übrige Zeit sowie ein Bodycount eingeblendet, kann man eh nicht mehr glauben was man gleich zu sehen kriegt. Und wenn dann noch 20 Sekunden bleiben und man sich langsam fragt "Ähm" ist es eh zu spät - da fallen zu diesem makaberen Werk schlussendlich nur noch die Lachmuskeln.
Sehenswert!