157 Tote,ein verdammt reißerischer Titel,bei dem der gewaltgeile Zuschauer in jeder Hinsicht einiges zu erwarten hat.
Zunächst sehen wir den potentiellen Attentäter im Profil,genüsslich eine Zigarette rauchend(im Hinblick auf die Nahaufnahme:Zahnreinigung kostet etwa 60 Euro…!)
Titel werden eingeblendet und man lässt sich Zeit wie bei einem Spielfilm von normaler Laufzeit – nur dass wir hier gerade mal viereinhalb Minuten haben.
Dann sortiert der glatzköpfige Type akribisch seinen Waffenvorrat,denn er hat sich ja so richtig was vorgenommen.
Bis dahin wird die Szenerie von leicht verträumten Gitarrenzupfen untermalt,routiniert,aber angenehm.Dann zieht der Kerl durch die Straßen und eine PC-Spiel-Szenerie entsteht:
Unten links eingeblendet wird die verbleibende Zeit,unten rechts der Bodycount.
Man sieht auf die knappe Laufzeit,jetzt müsste es aber langsam losgehen…
Das Ende ist dann zwar unverhofft aber etwas platt und unbefriedigend ausgefallen,etwas mehr Originalität hätte ich den Jungs von Nuckleduster Productions schon zugetraut.
Schauspielerisch ? Nunja,man sieht ja nur den einen Typen,aber der ist ganz gut besetzt und macht ordentlich aggressive Miene zum bösen Spiel.
Bei einem Kurzfilm dieser Art kann dem Zuschauer nicht viel passieren,also ruhig mal in der Mittagspause ansehen!
6 von 10 Punkten